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Was tun, wenn der Strom ausfällt?

Aktuelles

Anfang Januar gab es den längsten Blackout der Berliner Nachkriegsgeschichte. Wie gut ist Deutschland für Krisenfälle gewappnet? Und wie sollten Bürgerinnen und Bürger vorbereitet sein? 

Was ist in Berlin passiert? Durch einen Brandanschlag an einer Kabelbrücke im Berliner Bezirk Steglitz-Zehlendorf wurde ein Stromausfall ausgelöst. In mehreren Stadtteilen waren zunächst 45.000 Haushalte und 2.200 Unternehmen ohne Strom und infolgedessen auch ohne Heizung, Internet und Mobilfunk.

Diese Lebensmttittel sollte man vorrätig haben.

Von einem Stromausfall sind viele Bereiche des Alltags betroffen: Kühlschrank und Herd fallen aus, Licht und Heizung funktionieren nicht mehr. Es kommt kein Wasser mehr aus der Leitung und Internet und Mobilfunk sind gestört. Mit diesen Tipps können Sie sich auf einen Stromausfall vorbereiten.

Wie kann sich die Bevölkerung auf Krisen vorbereiten? Empfehlungen dafür gibt es beim Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK): https://www.bbk.bund.de/DE/Home/home_node.htm

Zu den Hinweisen gehören:

  • Batteriebetriebene Radios oder Kurbelradios: Das sichert den Zugang zu Nachrichten und Informationen zum Stromausfall.
  • Generell geladene Akkus, eine Powerbank oder solarbetriebene Ladegeräte, die tagsüber aufgeladen werden können: So funktionieren Handys auch bei einem Stromausfall.
  • Bargeld im Portemonnaie: Fehlt die Elektrizität, funktionieren auch die Geldautomaten nicht mehr.
  • Kerzen, Taschenlampen oder kleinere batteriebetriebene Leuchten als Lichtquellen.
  • Campingkocher oder alternativ ein Grill, der mit Holzkohle oder Gas betrieben wird - wichtig dabei: Nicht in der Wohnung oder im Haus grillen, weil dann eine Erstickungsgefahr besteht.
  • Essen und Trinken für zehn Tage als Vorrat zu Hause. Das BBK rät etwa zu Getreideprodukten wie Reis, Nudeln, Brot und Kartoffeln, aber auch zu Gemüse und Obst in Konservendosen sowie zu 20 Litern Wasser.
  • Gerade im Winter ist die Kälte ein großer Faktor: Wer einen Kamin oder einen Ofen hat, sollte sich einen Vorrat an Kohle, Holz oder Briketts anlegen.
  • Auch mit warmer Kleidung und Decken lässt sich die Heizung eine Zeit lang ersetzen. Wählen Sie möglichst einen Raum zum Aufenthalt und halten Sie die Türen geschlossen, damit Wärme nicht entweichen kann. Achten Sie jedoch trotzdem darauf, regelmäßig zu lüften! Besonders wenn Sie beispielsweise Kerzen als alternative Lichtquelle nutzen, ist eine regelmäßige Erneuerung des Sauerstoffgehalts in Ihren Räumen wichtig.

Im Grundgesetz ist geregelt, wer für den Katastrophenschutz in Deutschland zuständig ist. Das ist der Bund, wenn es eine Gefahr von außen gibt, also im Spannungs- oder Verteidigungsfall, wenn Deutschland von außen angegriffen wird. Im Prinzip für fast alles andere sind dann in erster Linie die Länder, die Kreise, Städte und Bezirke zuständig.