Trotz glatter Gehwege und Neuschnee hatten sich fast 30 Mitglieder hinaus getraut und sich in den Räumen der Tiergartener Kreisgeschäftsstelle eingefunden.
Hauptgesprächsthema aller Anwesenden waren natürlich die Wetterverhältnisse und die schlechte Räumung der Gehwege von Eis und Schnee, nicht nur durch private Eigentümer, sondern auch und gerade vor öffentlichen Gebäuden.
Auf völliges Unverständnis stieß das gerichtlich von den Naturschützern durchgesetzte Streusalzverbot auf Gehwegen. Die Vielzahl der Unfälle gerade älterer und gehbehinderter Menschen, die häufig mit Knochenbrüchen und Krankenhauseinweisungen endeten, sowie die dadurch verursachten Kosten ständen, so meinten viele SoVD-Mitglieder, in keinem vertretbaren Verhältnis zu den Umweltschäden, die durch einen Satzeinsatz an so wenigen Tagen im Jahr entstanden wäre.
Einig waren sich alle, die Aktion des SoVD Landesverbandes für die Kältehilfe der Berliner Stadtmission mit einer Spende aus der Vereinskasse zu unterstützen. Damit setzt der SoVD Berlin-Brandenburg ein sichtbares Zeichen der Solidarität mit den Menschen, die in Berlin der Kälte besonders schutzlos ausgeliefert sind
