„Insbesondere Menschen mit komplexen Behinderungen werden in vielen Lebensbereichen nicht ausreichend berücksichtigt – sei es in der Bildung, auf dem Arbeitsmarkt, in der Gesundheitsversorgung oder bei politischen Entscheidungsprozessen" sagt Dominik Peter, Vorstandsvorsitzender des Paritätischen Wohlfahrtsverband Berlin.
Armin Dötsch, Sprecher des SoVD-Landesverbandes Berlin-Brandenburg, ergänzt: „Menschen mit Behinderungen sind nicht ‚schwer vermittelbar‘ – schwer vermittelbar sind unsere Strukturen.
„Wir fordern barrierefreien Wohnraum – und zwar konsequent und bezahlbar! Es reicht nicht, Barrierefreiheit nur auf dem Papier zu versprechen. Menschen mit Behinderungen brauchen Wohnungen, die ihren Anforderungen entsprechen und die sie sich auch leisten können", erklärt Henrike Weber, Sozialpolitische Referentin des Sozialverbands VdK Berlin-Brandenburg.
Aufgerufen zu dem Protest hatte ein breites Bündnis: der Allgemeine Behindertenverband in Deutschland e.V., der Berliner Behindertenverband e.V., das Bildungs- und Forschungsinstitut zum selbstbestimmten Leben Behinderter e.V. (Bifos), der Bundesverband für Selbsthilfe Körperbehinderter e.V., die Fürst Donnersmarck-Stiftung, der Landessportbund Berlin e.V., die Lebenshilfe Berlin e.V., der Paritätische Wohlfahrtsverband Berlin e.V., der SoVD-Landesverband Berlin-Brandenburg e.V., die Sozialhelden e.V. und der Sozialverband VdK Berlin-Brandenburg e.V.






