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17. Mai: Internationaler Tag gegen Homo-, Bi-, Inter- und Transfeindlichkeit (IDAHOBIT*)

Aktuelles

Der Internationale Tag gegen Homo-, Bi-, Inter- und Transfeindlichkeit (IDAHOBIT*) wird in Berlin am 17. Mai 2026 mit mehreren sichtbaren Kundgebungen, Konzerten und Aktionen begangen.

Im Fokus der diesjährigen Aktivitäten stehen Solidarität, Sichtbarkeit und der Schutz vor Queerfeindlichkeit.

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Berlin gilt als die Geburtsstadt der weltweiten queeren Emanzipationsbewegungen. Dennoch ist Gewalt gegen queere Menschen ein alltägliches Phänomen in der Regenbogenhauptstadt. Als erstes Bundesland wurde im März die "Berliner Landesstrategie für queere Sicherheit und gegen Queerfeindlichkeit" beschlossen. Gegen Hass im Internet soll eine Fachstelle für Queerfeindlichkeit im Netz aufgebaut werden.

Auch bei den die zentralen Veranstaltungen und Aktionen am 17. Mai liegt der thematische Schwerpunkt auf „Digitale Gewalt“. Der SoVD Landesverband Berlin-Brandenburg begrüßt die neue Landesstrategie für queere Sicherheit und gegen Queerfeindlichkeit, denn Berlin soll sicher sein für alle und eine lebenswerte Stadt bleiben, die von diverser Vielfalt lebt.

Zentrale Kundgebung am Wittenbergplatz: Der https://lsvd.berlin/ - LSVD Berlin-Brandenburg veranstaltet am 17. Mai ab 16 Uhr eine Kundgebung am Wittenbergplatz. Dieses Jahr liegt der thematische Schwerpunkt auf „Digitale Gewalt“. Im Anschluss geht es gemeinsam in die Räumlichkeiten der AHA Berlin.

Musikalische Reise in Schöneberg: Das Lebensmelodien-Ensemble und queere Ikonen veranstalten am 17. Mai ab 19:00 Uhr (Einlass: 17:45 Uhr) ein Konzert in der Apostel-Paulus-Kirche in Schöneberg. Es verbindet Musik und Texte und erinnert an das queere Leben der 20er Jahre.

Sprühkreide-Aktion in Hohenschönhausen: Gemeinsam mit Partnerorganisationen lädt MANEO am 18. Mai von 15:00 bis 16:00 Uhr auf den Vorplatz des S-Bahnhofs Wartenberg ein. Teilnehmende können hier mit Sprühkreide sichtbare Zeichen für Toleranz und Vielfalt setzen.

Bezirksweite Aktionen und Hissungen: An zahlreichen Bezirksämtern und Hochschulen – wie zum Beispiel vor dem Hauptgebäude der Alice Salomon Hochschule – werden im Vorfeld und am Tag selbst Regenbogen- und Progress-Flaggen gehisst, um ein klares Zeichen gegen Diskriminierung zu setzen.