Sie wohnen noch hier, noch in ihren Wohnungen, ihrem Kiez. Aber die Frage ist: Wer kann auch morgen noch bleiben? Wer findet guten, barrierefreien, bezahlbaren Wohnraum?
- Wohnen entscheidet darüber, ob Fachkräfte in der Stadt arbeiten können, junge Menschen hier eine Ausbildung machen können, ob Pflege möglich ist, ob Familien gut leben können und ob soziale Infrastruktur funktioniert.
- Wohnen entscheidet über eine Stadt, die auch morgen noch lebenswert für alle ist.
Das Bündnis Berliner Sozialgipfel bringt Gewerkschaften, Mieterverein, Sozial- und Wohlfahrtsverbände zusammen. Gemeinsam machen wir sichtbar, wie sich die Wohnungsfrage konkret im Alltag von Menschen in dieser Stadt auswirkt: in der Pflege, in der Arbeit, in Familien, bei jungen Menschen und bei Menschen mit Unterstützungsbedarf.
Mit der Kampagne „Noch hier. Wohnen entscheidet.“ bündelt das Bündnis diese Perspektiven und macht deutlich: Wohnen ist keine private Frage, sondern eine zentrale soziale Gerechtigkeitsfrage. Wir zeigen Erfahrungen aus der Praxis, ordnen sie politisch ein und benennen, was sich ändern muss. Unser Ziel ist klar: Wir wollen die Wohnungsfrage in Berlin auf die politische Agenda für die kommende Legislaturperiode bringen. Als Bündnis stehen wir für die Umsetzung sozial gerechter Lösungen bereit. Denn nur wenn Wohnen bezahlbar, zugänglich und sicher ist, kann diese Stadt für alle funktionieren.
Daher fordert das Bündnis: Ein Kataster für barrierefreien Wohnraum – damit endlich Licht ins Dunkle gebracht wird. Abschaffung der Rückbauverpflichtung für Mietende, die Barrieren reduziert haben. Gesetzliche Standards und Förderungen für Barrierefreiheit im Neubau und Bestand, die wirklich etwas bewirken
Vor der Wahl am 20. September wird Wohnen zur zentralen Frage– denn Wohnen betrifft alle! Wohnen ist keine private Frage, sondern eine zentrale soziale Gerechtigkeitsfrage!

