Der Bedarf von Hitzeschutzmaßnahmen ist groß, gerade in Berlin sorgen dichte Bebauung, hohe Versiegelung und fehlende Grünflächen für extreme Aufheizung. „Hitzewellen sind längst nicht mehr nur ein Umwelt- oder Gesundheitsproblem, sondern auch ein soziales Thema“, erklärt der SoVD Berlin-Brandenburg. „Wer wenig Geld hat oder körperlich hitzeempfindlicher ist, kann sich oft nicht ausreichend schützen.“ Der Hitzeschutz darf nicht als Privatsache gelten. Er ist auch eine öffentliche und soziale Verantwortung – und damit Teil der Daseinsvorsorge.
Der SoVD Berlin-Brandenburg fordert daher:
- Die flächendeckende Einführung und konsequente Umsetzung kommunaler Hitzeaktionspläne.
- Bessere bauliche Standards zum Schutz vor Überhitzung im Wohnbestand,
- Gezielte Unterstützungsangebote für besonders gefährdete Bevölkerungsgruppen
- Niedrigschwellige Hilfen wie Trinkwasserstellen, kühle Aufenthaltsorte und aufsuchende Unterstützung.
Zusammendenken von Gesundheits-, Sozial- und Klimapolitik beim Hitzeschutz.
Angesichts der hohen Temperaturen wird auch vor den potenziellen Gefahren für Haus- und Wildtiere gewarnt. Tiere können ihre Körpertemperatur nur begrenzt regulieren. Daher auf jeden Fall Haustiere vor direkter Sonne schützen, frisches Wasser bereitstellen, Spaziergänge in die kühlen Morgen- oder Abendstunden verlegen und niemals im Auto zurücklassen!
Ausführliche Tipps, wie Sie Hitzestress bei Ihren Haustieren erkennen und richtig handeln, wenn es doch zu einer Überhitzung kommt, finden Sie beim: https://www.tierschutzbund.de/
Hier geht es zur Seite mit den Hitzeschutztipps vom SoVD: https://www.sovd.de/hitzeschutz



