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Christopher Street Day 2026

Aktuelles

Am 25. Juli fand in Berlin wieder der Christopher Street Day statt. Es ist vielmehr als nur eine Party, sondern ein Tag des Gedenkens, der politischen Forderungen und des emanzipatorischen Miteinanders und vor allem eine Demonstration für Berlin als Stadt der Freiheit!

Auch wenn sich inzwischen vieles zum Positiven verändert hat, sind doch gewisse Fortschritte erst jüngeren Datums. Im Jahr 2017 wurde endlich die Ehe für alle geöffnet, das Transexuellengesetz wurde vor zwei Jahren vom Selbstbestimmungsgesetz abgelöst und dennoch liegt rechtlich manches im Argen. 

Obwohl Berlin als die Geburtsstadt der weltweiten queeren Emanzipationsbewegungen gilt, ist Gewalt gegen queere Menschen ein alltägliches Phänomen in der Regenbogenhauptstadt. Queerfeindliche Übergriffe nehmen zu und etliche Orte der Communitys haben bereits dicht gemacht oder werden massiv bedroht. 

Dabei soll Berlin spürbar sicherer werden und weiterhin eine lebenswerte Stadt bleiben für lesbische, schwule, bisexuelle, trans-, intergeschlechtliche und queere Menschen. Erst im März hat der Senat als erstes Bundesland die "Berliner Landesstrategie für queere Sicherheit und gegen Queerfeindlichkeit" beschlossen, eine Strategie mit verbesserten Sicherheitskonzepten rund um Großveranstaltungen und eine stärkere Sensibilisierung von Polizei oder Sicherheitspersonal für das Thema.

Seit über 40 Jahren gehen einmal im Jahr tausende Menschen auf die Sraße um neben der Erinnerungsarbeit für die Rechte der queeren Community zu demonstrieren und gemeinsam Vielfalt zu feiern!