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5. Mai 2026: EU-Protesttag „Menschenrechte sind nicht verhandelbar“

Aktuelles

In zwei Wochen ist es wieder soweit, der 5. Mai 2026, Europäischer Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen, steht vor der Tür.

Auch dieses Jahr ist lautstarker Protest angesagt! Gegen Diskriminierung und Ausgrenzung, für Solidarität und Teilhabe! Das diesjährige Motto lautet: „Menschenrechte sind nicht verhandelbar"!

Der Demonstrationszug startet am 5. Mai 2026 um 15.30 Uhr am Brandenburger Tor, verläuft entlang “Unter den Linden bis zum Roten Rathaus”. Für gute Stimmung ist gesorgt, es gibt wieder einen Musikwagen, auf dem für den Sozialverband Deutschland Michaela Engelmeier, SoVD-Vorstandsvorsitzende, mitfährt. 

Unsere Forderungen: 

Forderung 1: Teilhabe ist Menschen∙recht, Menschen mit komplexen Behinderungen immer mit∙denken.

Forderung 2: Gewaltschutz und Autonomie für Frauen und Mädchen mit Beeinträchtigungen verbessern – speziell in Einrichtungen! Weil Frauen und Mädchen mit Beeinträchtigungen viel häufiger Gewalt erleben und ein Recht auf barrierefreien Schutz und Unterstützung haben.

Forderung 3: Förderschulen sind keine Lösung – eine gute Schule für alle! Förderschulen schließen Kinder aus – wir wollen, dass alle wirklich dazugehören! Alle Kinder sollen zusammen lernen. Jedes Kind hat das Recht auf Unterstützung, die es braucht.

Forderung 4: Baut endlich barrierefrei, Berlin braucht bezahlbare barrierefreie Wohnungen nach DIN-Norm (anstatt davon losgelöste möchtegern-barrierearme Wohnungen. 

Der SoVD-Landesverband Berlin-Brandenburg wird mit SoVD-Mitgliedern sowie Haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiter*innen den Demozug begleiten. Treffpunkt ist 15 Uhr vor dem Starbucks Café/ rechts am Pariser Platz nah am Brandenburger Tor. 

Die Abschlusskundgebung mit Bühne vor dem Roten Rathaus (und Gebärdensprachdolmetscherinnen) wird von ca. 16.30 -17.30 Uhr stattfinden. Der SoVD Landesverband ist mit einem Infostand vor Ort. 

Der SoVD unterstützt die wichtige Petition Inklusion und Teilhabe - Keine Kürzungen der Eingliederungshilfe für Menschen mit Behinderung

Bei der Diskussion über die Kosten des Sozialstaats rückt immer wieder die Eingliederungshilfe (EGH) in den Fokus. Leistungen der EGH erhalten Menschen mit Behinderungen, die wesentlich in der gleichberechtigten Teilhabe an der Gesellschaft eingeschränkt oder davon bedroht sind. Sie wird ausgezahlt unter anderem für Assistenzleistungen, Schulbegleitungen, für die Teilhabe am Arbeitsleben oder für soziale Teilhabe. 

Diese Leistungen sind für Menschen mit Behinderungen enorm wichtig und durch das Bundesteilhabegesetz auch gesetzlich verankert. Derzeit läuft ein Reformprozess zur Eingliederungshilfe, an dessen Ende eine Kostensenkung stehen soll. Eine Petition fordert den Bundestag auf, keinen Gesetzen zuzustimmen, die Teilhabe und Selbstbestimmung von Menschen mit Behinderungen einschränken.

Der SoVD bittet darum, die Petition mitzuzeichnen zu unterstützen!! 

Die Petition im Wortlaut findet Ihr als Datei im Anhang.