Sie zeigt die kulturelle Vergangenheit und Gegenwart zwischen den beiden Städten. Mit Festlegung der Oder-Neiße-Grenze, nachdem zweiten Weltkrieg als deutsch-polnische Grenze, wurde Guben in der Folge geteilt. Ab 1948 wurde die Fabrik nach der Beschlagnahme zuerst in VEB Gubener Werthutfabrik und dann in VEB Hutwerke Guben umbenannt.
Die diesmal, durch Urlaub und Krankheit, kleine SoVD-Gruppe wurde von Frau Schemainda empfangen. Sie hat die Teilnehmenden wunderbar, detailliert, informativ und kurzweilig in die Geschichte der Gubener Hutindustrie eingeführt. Diese ist eng verbunden mit der Familie Carl Gottlob Wilke, die seid 1854 haltbare Wollhüte herstellte. Vorher verloren die Hüte ihre Form bzw. lösten sich auf sobald es regnete. Im Anschluss wurde ein Film über die Hutherstellung zur Zeiten der DDR gezeigt. Unglaubliche ca. 80 Fertigungsschritte benötigt man für einen Hut. Die dazugehörige Ausstellung wurde ebenfalls angesehen.
Als es dann anfing zu regnen, kehrte die Reisegruppe zunächst in ein Restaurant ein, um sich im Anschluß auf der polnischen Seite ausgiebig die Stadt Guben anzusehen.
