SoVD Berlin Brandenburg

SoVD Landesverband Berlin-Brandenburg e.V.

Ihr Partner in Sozialen Fragen.

Kreisverband Berlin-Ost

Liebe Mitglieder,

auf der Internetseite des Kreisverbandes Berlin-Ost berichten wir über Veranstaltungen und gesellige Beisammensein der Ortsverbände Stadtverband Berlin Ost, Treptow-Köpenick und Berlin-Mitte.

SoVD Infostand bei den Lichtenberger Sozialtagen

Am 13. Juni hatte der SoVD Ortsverband Stadtverband Berlin-Ost wieder einen Stand bei den Lichtenberger Sozialtagen. Wie in den Vorjahren hatte das Bezirksamt Lichtenberg den vielfältigen Sozialeinrichtungen und Verbänden die Möglichkeit gegeben, ihre sozialpolitische Arbeit darzustellen. Sie waren im gesamten Parterre des Centers vertreten.

Der von Bernd Röber aus dem ehemaligen Ortsverband Nordost organisierte Informationsstand wurde mit wechselnder ehrenamtlicher Vertretung aus Ortsverband und Kreisverband Berlin Ost betreut. Bei hohem Andrang der Besucher wurden unsere Sozialpolitischen Broschüren stark nachgefragt, vor allem zur Pflege, Vorsorgevollmacht und Patientenvertretung. Aber auch die „Give a ways“, vor allem für Kinder fanden reißenden Absatz. 

Unseren ehrenamtlichen Helfern, vor allem den beiden Röbers gilt unser herzlicher Dank. 

Mitgliederversammlung mit Vortrag über „ 100 Jahre Frauen im SoVD“.

Auf der Mitgliederversammlung am 11. Juni diskutierte die Landesfrauensprecherin mit den anwesenden Mitgliedern über 100 Jahre Frauenarbeit im SoVD. Dabei berichtete sie zunächst über die Frauenwerkstatt am 1. Juni im Landesverbandshaus. Es wurden die weitere Frauenarbeit im Landesverband und die gesamte Breite der sozialpolitischen Themen angesprochen.
Es ist beabsichtig, die Landesfrauenarbeit wiederzubeleben. Dafür braucht es viele Mitstreiterinnen aus den Kreis- und Ortsverbänden.


Auf dem Foto, v. li.: Rosi Schröder, Ursula Engelen-Kefer und Mechthild Rawert.

Mitgliederversammlung mit Vortrag über die Grundrente

In der Mitgliederversammlung am 9. April befasste sich der Ortsverband mit der Grundrente. Eingeladen dazu war Vedran Kundacina, Referent in der Abteilung Sozialpolitik des Bundesverbandes.
Bundesarbeitsminister Hubertus Heil hat ein Konzept mit folgenden Eck- punkten vorgelegt: Aufwertung von Niedrigrenten nach Mindestentgeltpunkten sowie Einführung von Freibeträgen bei der Anrechnung eigen erworbener Rentenansprüche und unter bestimmten Bedingungen auch beim Wohngeld. Die Bedürftigkeitsprüfung soll bei der Aufwertung der Niedrigrenten für die Anerkennung der eigenen Arbeitsleistung entfallen.

Der SoVD ist entschieden gegen die Bedürftigkeitsprüfung, zumal sie häufig dazu führt, dass ein großer Teil der betroffenen älteren Menschen ihren Anspruch auf Grundsicherung im Alter „aus Scham“ gar nicht wahrnehmen und Altersarmut erleiden.
In der Diskussion wurde der Vorschlag von Heil grundsätzlich begrüßt. Kritik er- folgte allerdings daran, dass die Mindestbedingung von 35 Versicherungsjahren gerade von vielen Frauen nicht erfüllt wird, sie damit auch keinen Anspruch auf eine Grundrente haben.
Unterstützt wurde die Forderung des SoVD, die Freibetragsregelung unabhängig von der Anzahl der Versicherungsjahre einzuführen. Außerdem ist sie so auszugestalten, wie dies für die betriebliche Al- tersrente gilt.

Foto, v. li: Vedran Kundacina, Ursula Engelen-Kefer und Frank Brendel.

Besuch im Deutschen Bundestag

Auf Initiative der Vorsitzenden des SoVD-Kreisverbandes Berlin-Ost, Ursula EngelenKefer, konnten 20 Mitglieder verschiedener Kreisverbände am 15. Februar an einem Besuchsprogramm im Deutschen Bundestag teilnehmen. Organisiert wurde dies von SoVDMitglied Swen Schulz (SPD), MdB für Berlin-Spandau. Nach einer einstündigen Teilnahme im Plenum des Bundestages mit einem Teil der Fragestunde zum Asylkompromiss von CDU/CSU war noch Zeit für einen ausführlichen und regen Gedankenaustausch mit Swen Schulz über alle für die Mitglieder bedeutsamen sozialpolitischen Themen. Der interessante Besuch im Bundestag klang mit einem Abendimbiss im Restaurant des Bundestages aus.

Frauenfrühstück am internationalen Frauentag 8. März

Am 11. März fand im Restaurant „Ännchen von Tharau“ das Frauenfrühstück anlässlich des Internationalen Frauentages am 8. März statt. Die Kreisfrauensprecherin Dr. Simone Real hatte die Organisation übernommen. Ihr großartiger Einsatz für die Frauenpolitik wurde mit einem Besuch vieler weiblicher und männlicher Mitglieder be- lohnt. Besondere Gäste waren Bodo Feilke, Vorsitzender des Kreisverbandes Charlotten- burg-Wilmersdorf, und seine Frau Margitta Feilke, die dortige Frauensprecherin.
Wie Simone Real in ihrer Begrüßung und Einführung deutich machte, ist 2019 ein besonders wichtiges Jahr für die Frauenpolitik. Zum einen gab es bereits das 100-jährige Jubiläum des Frauenwahlrechts. Zugleich feiert der Verband „100 Jahre Frauen im SoVD“. Dazu wird es am 6. September eine große Veranstaltung in der Katholischen Akademie geben.
Simone Real machte auf die verschiedenen gesetzlichen Verbesserungen in der Frauenpolitik aufmerksam – insbesondere auf die Brückenteilzeit sowie das „Gute-Kita-“ und „Starke-Familien-Gesetz“. Darin zeigt sich auch der Erfolg des Engagements der Frauen und Frauenpolitik im SoVD.


Auch in diesem Jahr hat der Ortsverband Berlin-Mitte zur Faschingsveranstaltung am 28. Februar ins „Ännchen“ eingeladen. Damit setzte der Vor- sitzende Manfred Jander die langjährige Tradition fort, zur Altweiberfastnacht den Fasching im Kreisverband Berlin-Ost einzuleiten. Gekommen waren auch viele Mitglieder aus anderen Kreisverbänden, insbesondere aus Charlotten- burg-Wilmersdorf, Tiergarten-Wedding, Spandau und Steglitz. Es waren besonders kreative Faschingskostüme zu bewundern, wovon drei prämiert wurden. Armin Dötsch hatte wieder ein hervorragen- des Büfett angerichtet und ein Musik-Duo sorgte für die richtige Faschingsstimmung. Joa- chim Krüger, Vorsitzender des Kreisverbandes Tiergarten- Wedding, und Ursula Engelen-Kefer unterhielten die Gäste mit Büttenreden. Dank für den gelungenen Faschingsauftakt im Kreisverband Berlin-Ost gebührt Manfred Jander und Armin Dötsch als Initiatoren und Organisatoren.

Erfahrungsaustausch zwischen SoVD und Volkssolidarität

Bei dem ersten gegenseitigen Erfahrungsaustausch zwischen den Vorsitzenden von SoVD, Ursula Engelen-Kefer, und Josefa-Marie Facklam von der Volkssolidarität Lichtenberg wurden die gemeinsamen Chancen und Schwierigkeiten einer vor allem ehrenamtlichen sozialen Arbeit festgestellt. Beide Mitgliederverbände müssen sich mit ihren hohen Altersstrukturen und abneh- mender Bereitschaft zu ehren- amtlicher sozialer Tätigkeit auseinandersetzen.


Die Volkssolidarität unter- hält eine Vielzahl von Ortsgruppen und sozialen Einrichtungen wie Diensten zur Gewinnung und Bindung von Mitgliedern. Der SoVD bietet zusätzlich zu personenbezogener sozialer Betreuung sowie sozialpolitischer Einflussnahme über die Sozialbe- ratung hinaus auch die Vertretung vor den Sozialgerichten. Als gemeinsame Aufgaben wurden festgestellt: Erforderlich ist die Organisation und Umsetzung eines Gegengewichtes zum gesellschaftlichen Abbau der Entsolidarisierung in allen Bereichen der Gesellschaft. Verstärkt wird dies durch das Auseinanderbrechen von Familien und die Zunahme der Vereinsamung im höheren Lebensalter infolge der erheblichen gesellschaftlichen Veränderungen.
Eine weitere Aufgabe ist der Aufbau von Netzwerken in der lokalen Umgebung, wobei dem Kontakt zum Bezirksamt Lichtenberg, insbesondere zum Bezirksbürgermeister Michael Grunst sowie zur Bezirksstadträtin für Stadtentwicklung, Soziales, Wirtschaft und Arbeit, Birgit Monteiro, große Bedeutung beigemessen wird. Beide Verbände werden sich bei den Lichtenberger Sozial- tagen am 13. und 14. Juni im Linden-Center am Prerower Platz präsentieren und die Netzwerkarbeit mit den übri- gen vertretenen sozialen Institutionen in Lichtenberg fort- setzen.
Die Volkssolidarität und der SoVD sind bereit, den gegen- seitigen Erfahrungsaustausch in ihren jeweiligen Ortsverbänden fortzusetzen.

Auf Einladung der Vorsitzenden des Stadtverbandes Berlin-Ost erläuterte der Geschäftsführer des Jobcenter Berlin-Lichtenberg, Lutz Neumann, die Arbeitsmarktpolitik für die Menschen in Langzeitarbeitslosigkeit sowie in Bedarfsgemeinschaften. In der lebhaften Diskussion wurde vor allem die Versorgung mit Miet- und Wohnnebenkosten angesprochen. Besondere Bedeutung sehen Lutz Neumann und die Vorsitzende Ursula Engelen-Kefer in der Eingliederung langzeitarbeitsloser Menschen in Ausbildung und Arbeit. Beide begrüßten das neue Teilhabechancengesetz, das Beschäftigungsmöglichkeiten für die besonders schwer vermittelbaren Personengruppen bieten soll. Im Anschluss wurde Marianne Berghoff, langjähriges Mitglied und Revisorin im Kreisverband, für 25 Jahre Treue zum SoVD geehrt

Fachveranstaltung „Pflege im Alter mit Würde“

In der Fachveranstaltung des Kreisverbandes Berlin-Ost „Pflege im Alter mit Würde“ wurde der Notstand in der Altenpflege hervorgehoben und umfangreiche Vorschläge zu seiner wirksamen Bekämpfung gemacht.
Während Mechthild Rawert, ehemalige MdB und Pflegeexpertin der SPD, dies aus bundespolitischer Sicht darstellte, hob Dr. Oliver Zobel vom Paritätischen Wohlfahrtsverband Berlin die notwendigen Verbesserungen für Berlin hervor.

Die SoVD-Kreisvorsitzende Ursula Engelen-Kefer betonte, dass sich der Gesetzesauftrag „ambulant vor stationär“ bereits jetzt nicht mehr erfüllen lasse. Dies gelte auch für den Sicherstellungsauftrag des Landes Berlin. Dies werde sich in Zukunft noch erheblich verschärfen. Als besonders verheerend brandmarkte Engelen-Kefer den aggressiven Aufkauf von stationären und ambulanten Pflegeeinrichtungen durch pri- vate Finanzinvestoren zulasten der Pflegebedürftigen und der Pflegekräfte.
Einigkeit bestand darin, dass die Fortsetzung der Politik des „Herumkurierens an Symptomen“ keinesfalls ausreiche. Erforderlich sei eine grundlegende und nachhaltige Reform in der Pflege durch Verbesserung der Personalstellen, Bezahlung sowie Arbeitsbedingungen.