SoVD Berlin Brandenburg

Verleihung Berliner Inklusionspreis 2018
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Unter dem Motto „20 Jahre LAGeSO Berlin – Verwaltung im Dialog“  wurde am 12. November im ehrwürdigen Meistersaal am Potsdamer Platz zum 16. mal der Berliner Inklusionspreis an Unternehmen verliehen, die schwerbehinderte Menschen vorbildlich beschäftigen oder ausbilden. 

LAGeSo Präsident Franz Allert begrüßte die Anwesenden Preisträger, Mitglieder des Senats, des Abgeordnetenhauses von Berlin, Vertreter von Sozialverbänden sowie die geladenen Gäste mit den Worten, wir wollen die Firmen mit dem Preis wertschätzen und unterstützen.

Die diesjährige Festrede hielt Christoph Beyer, Vorsitzender der Bundesarbeitsgemeinschaft der Integrationsämter und Hauptfürsorgestellen (BIH). „Beschäftigung von Behinderten ist kein Selbstverständnis,  25 % aller Betriebe beschäftigten keine schwerbehinderten Menschen, dabei ist es so einfach“ sagte er in seiner Rede. Integrationsämter und Hauptfürsorgestellen unterstützen auch finanziell. Arbeit 4.0 schafft Möglichkeiten für neue Arbeitsplätze für behinderte Menschen. Wer den Fachkräftemangel anspricht, sollte sich bei den Menschen mit Handicap umsehen. Dort gibt es genügend Potential.

Elke Breitenbach, Senatorin für Integration, Arbeit und Soziales und Michael Wiedeburg, Landesvorsitzender SoVD.

Die Laudatio und Preisverleihung nahm Elke Breitenbach, Senatorin für Integration, Arbeit und Soziales, vor. Sie sprach den Beschäftigten des LAGeSo ihren Dank für die hervorragende Arbeit und Leistung aus. Es ist nicht immer ganz einfach im LaGeSo zu arbeiten, sagte Breitenbach. Die Senatorin dankte auch der Jury, die aus den vielen hervorragenden Bewerbungen eine sehr gute Auswahl getroffen hat sowie den Firmen, die Menschen mit Behinderung ausbilden und beschäftigen. Das ist ein wichtiger Punkt und muss öffentlich bekannt gemacht werden. „Arbeit ist die Grundlage für ein selbstbestimmtes Leben. Arbeit dient der Teilhabe am Leben“, sagte Breitenbach.

In der Kategorie „Kleinunternehmen“ geht der Integrationspreis 2018 an    Michael Görner ServiceGroup. „Ich möchte als Schwerbehinderter wahrgenommen werden“, sagte Michael Görner

In der Kategorie “ Mittelständische Unternehmen“ geht der Integrationspreis 2018 an Carl Kühne KG.Schwerbehinderung macht bei Kühne keinen Unterschied, Kollegen sind Kollegen“, sagte Christoph von Falkenhausen, Personalleiter.

In der Kategorie „Großunternehmen“ geht der Integrationspreis 2018 geht an Berliner Verkehrsbetriebe(BVG).Weil wir dich lieben“ der Slogan der BVG. Für Vorbildliche Beschäftigung von Menschen mit Schwerbehinderung, sagte Dirk Schulte, Personalvorstand.

Angesprochen wurde auch Michael Wiedeburg, Landesvorsitzender des Sozialverbandes Deutschland, Landesverband Berlin-Brandenburg e.V. (SoVD) vom LAGeSo Chef Franz Allert und der Senatorin Elke Breitenbach, die sich für die Arbeit des SoVD bedankten und sich über das Ergebnis der Einführung des Inklusionstaxis sehr freuen. „Nun ist es an den Taxiunternehmen, die bereitgestellten Fördergelder für den Mehraufwand eines Inklusionstaxis abzurufen“, sagte die Senatorin.

Geschrieben von redaktion@sovd