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„Mit Mut für den Frieden einsetzen“ Gedenkveranstaltung auf dem Neuen Standortfriedhof Lilienthalstraße
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Am Vorabend des Volkstrauertages fand die internationale Gedenkveranstaltung auf dem Neuen Standortfriedhof Lilienthalstraße in Berlin-Neukölln statt. Zahlreiche internationale Botschaften nehmen an der traditionellen Gedenkveranstaltung, die an das Schicksal der vielen Kriegstoten erinnert, teil. Das Gedenken wendet sich als ewige Mahnung an die heutige sowie künftige Gesellschaft. 

Gedenkredner war in diesem Jahr der britische Botschafter Sir Sebastian Wood. Er lenkte den Blick auf den Ersten Weltkrieg, dessen Ende sich in diesen Tagen zum 100. Male jährte. Damals, so zitierte er, hätten die Zeitgenossen geglaubt, „dass dieser Krieg, derjenige Krieg sei, der alle weiteren für immer beenden würde – aber es nicht tat. Stattdessen haben wir seither ein Jahrhundert voller Konflikte erlebt!“

Daniela Schily, Volksbund-Generalsekretärin, dankte allen Mitwirkenden in ihrer Ansprache persönlich für ihr großes Engagement. Zugleich betonte sie die grundlegende Bedeutung der gelebten Gedenkkultur, die bei Veranstaltungen wie in der Lilienthalstraße den eigentlichen Kern sowie die Zielrichtung der gemeinsamen Erinnerung ausmachen: „Die Geschichte ist eine gute Lehrerin, so heißt es. Aber sie braucht auch gute Schüler, solche die die schmerzliche Erinnerung, an das Leid und die Schrecken der Kriege begreifen und sich mit Mut für den Frieden einsetzen. Die Menschen, derer wir heute gedenken, hatten keine Chance mehr den Frieden zu erleben, sondern wurden jäh durch den mörderischen Wahn des Krieges aller Möglichkeiten und ihres Lebens beraubt. Möge uns, möge unseren Kindern dies erspart bleiben!“

 

An der Gedenkveranstaltung auf dem Neuen Standortfriedhof Lilienthalstraße nahm Monika Koch, 2. Landesvorsitzende Berlin-Brandenburg e.V. an der Zeremonie teil.

Michael Wiedeburg , Landesvorsitzender des SoVD Landesverbandes Berlin-Brandenburg e.V.  wohnte der Veranstaltung in der Gedenkstätte für die Opfer des Nationalsozialismus in Plötzensee für den Volksbund Jugend bei.

Geschrieben von redaktion@sovd