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Kreisverband Tiergarten-Wedding

Liebe Mitglieder und Gäste,
auf dieser Seite berichten wir über Aktivitäten und sozialpolitische Veranstaltungen des Kreisverbandes Tiergarten-Wedding.

SoVD-Aktivitäten in Zeiten der Corona-Krise

„Bleiben Sie zu Hause oder gehen Sie an die frische Luft, aber vermeiden Sie jegliche Körperkontakte zu anderen Personen, halten Sie Abstand“ : So oder ähnlich lauten die klaren Anweisungen von Medizinern und Politikern in einer Bedrohungslage, wie wir sie bisher noch nicht kennenlernen, erdulden und meistern mussten.

Viele Menschen sind allein, offene Fragen und Ängste treiben sie um, der sonst so wichtige Körperkontakt, das regelmäßige Zusammenkommen in der Familie und im Freundeskreis über die Generationen hinweg fällt zwangsläufig aus. Da ist es besonders wichtig, dass wir an der Basis im SoVD trotz aller Bedrohung einen klaren Kopf behalten und nicht resignieren. 

So haben wir uns im Kreisverband Tiergarten-Wedding aufs Telefonieren und Briefeschreiben gestürzt. Rita Krüger-Bieberstein nimmt hat sich an jedem Tag mehrere Stunden Zeit genommen, um telefonisch mit möglichst vielen Mitgliedern, im Besonderen mit den alleine Lebenden, den Kontakt zu pflegen, zuzuhören, aber auch manchen Ratschlag zu geben. Zugleich fordert sie ihre Gesprächspartner auf, ihrerseits die Telefonkette zu erweitern. So ist in den letzten Tagen ein umfangreiches Kontaktnetz entstanden, vielleicht ein Silberstreif am düsteren Corona-Himmel. Die Botschaft: „Wir hatten schöne gemeinsame Stunden, aber auch nach Corona werden wir wieder zusammenkommen und anregende Gespräche führen!“. Dies sind kleine, aber wichtige Aktivitäten, die die Gemeinschaft stärken sollen.

Sozialpolitisch geprägte Büttenrede im KV Tiergarten-Wedding

Nun schon zum 12. Mal trug der Kreisvorsitzende des SoVD Tiergarten-Wedding und Stellv. Landesvorsitzende Joachim Krüger bei dem Mitgliedertreffen am Faschingsdienstag in dem Räumen der Kreis-geschäftsstelle eine kritisch sozialpolitisch geprägte Büttenrede vor, die die Berliner Politik, aber auch den SoVD einbezog und zum Schmunzeln und Nachdenken Anlass gab.

42 Mitglieder hatten sich versammelt, um gemeinsam bei Pfannkuchen und Kaffee Interessantes über die Ursprünge und Traditionen der närrischen Jahreszeit in vielen Teilen Deutschlands zu erfahren. Auch die Ursprünge des Pfannkuchen, auswärts als Berliner bezeichnet, wurden vorgestellt.  So soll ein wehruntauglicher Berliner Bäckermeister als Dank dafür, dass er doch noch zum Küchendienst in der Truppe unter Friedrich den Großen zugelassen wurde, das runde Kuchenstück im Kugelform erfunden haben und in Ermangelung eines Backofens in einer Pfanne mit heißen Fett ausgebraten haben.

Bis in die Abendstunden hatten die SoVD-Mitglieder in der festlich geschmückten Geschäftsstelle viel Spaß an der fröhlichen Gemeinsamkeit.   

Auf Besuch in Uelzen

Einen Familienbesuch in der Heidestadt Uelzen nutzten Rita Krüger-Bieberstein und Joachim Krüger aus dem Vorstand des SoVD Tiergarten-Wedding, um der dortigen Kreisgeschäftsstelle des SoVD einen Besuch abzustatten. Sie wurden dort sehr herzlich begrüßt und konnten sich von der aktiven Beratungsarbeit ein gutes Bild machen. „Am Tresen, im Gang und im Wartebereich drängten sich die Ratsuchenden wie in einer Hausarztpraxis und wurden sehr zuvorkommend behandelt“, stellte Rita Krüger-Bieberstein fest. An diesem Tag bot die Geschäftsstelle ihre soziale Hilfe auch ohne vorherige Terminabsprache an.

Bild: Rita Krüger-Bieberstein vor der Uelzener SoVD-Geschäftsstelle

SoVD Tiergarten-Wedding diskutiert über Bundesteilhabegesetz

Auf einer Mitgliederveranstaltung des SoVD Tiergarte-Wedding stelle der Kreis- und stellv. Landesvorsitzende Joachim Krüger das Bundesteilhabegesetz in seiner Auswirkung auf die Berliner Bezirke dar. Das Gesetz, zum 1. Januar 2020 in seiner 2. Phase in Kraft getreten, trennt erstmalig die Teilhabeangebote für Menschen mit (drohender) Behinderung von eventuell notwendigen Hilfen zum Lebensunterhalt. Aufgabe der bezirklichen Sozialämter ist es nunmehr, den Hilfebedarf jedes einzelnen Behinderten gemeinsam mit allen in Frage kommenden Institutionen zu ermitteln und zu leisten. Hierbei geht es um die Stellung von Reha-Anträgen ebenso wie um die (Wieder-) Eingliederung ins Arbeitsleben und mögliche Assistenzleistungen bis hin zu einem Budget für Arbeit. Dabei soll der Behinderte größtmöglichen Einfluss und Entscheidungsfreiheit haben. Auch die in Behindertenwerkstätten Arbeitenden erhalten mehr Mitbestimmungsrechte und höheren Lohn. Bei allen Kosten für diese Teilhabemaßnahmen gibt es –in Gegensatz zur Sozialhilfe- sehr hohe Freibeträge bei Arbeitseinkommen und Vermögen und seit dem 1. Januar werden Ehe- und Lebenspartner nicht mehr zur Zahlung herangezogen.

Bevor die Anwesenden in die Diskussion eintraten, berichteten Rita Krüger-Bieberstein und Marion Halten-Bartels über die Anstrengungen der Verwaltung in Mitte und Charlottenburg-Wilmersdorf zur Gewinnung und Schulung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die dieses Gesetz in die Praxis umsetzen sollen.

Jung und Alt unter einem SoVD-Dach

Im Rahmen von zwei vorweihnachtlichen Veranstaltungen kamen Mitglieder und Freunde des SoVD-Kreisverbandes Tiergarten-Wedding in den Tagungsräumen der Landesgeschäftsstelle zusammen, um bei weihnachtlicher Musik, Adventsgeschichten und kulinarischen Leckereien gemeinsame Stunden miteinander mit anregenden Gesprächen zu verbringen. Ehrungen für langjährige Mitgliedschaft, intensive Besuchstätigkeit und jahrelanges ehrenamtliches Engagement wurden durch den Kreisvorsitzenden Joachim Krüger durchgeführt.
Eine besonders gute Idee hatte Rita Krüger-Bieberstein, die sich den jüngsten Mitgliedern widmete und ihnen mit kleinen Aufmerksamkeiten zeigte, dass sie wichtige Bestandteile des SoVD vor Ort sind, die unserer Arbeit eine Zukunft geben. Unser Foto zeigt deutlich die Altersspanne zwischen 17 und 93 Lebensjahren: Franziska Schultz und Gerhard Taege.

Auch die Zusammenarbeit mit anderen Kreisen wurde gepflegt: So nahmen Ursula Engelen-Kefer, Bodo Feilke und Dieter Effner als Ehrengäste an den Veranstaltungen teil.

Neue Impulse für unsere Besuchsdienste

Seit einigen Wochen ist Heike Ritterbusch hauptamtlich zuständig für den Ausbau und die Pflege unserer SoVD-Besuchsdienste. Seit vielen Jahren gibt es in unserem Verband eine beachtliche Zahl vom Mitgliedern, die durch regelmäßige Besuche und Telefonanrufe Kontakte zu Menschen halten, die es wegen massiver körperlicher Beeinträchtigungen nicht mehr schaffen, an unseren regelmäßigen Treffen auf Kreis- oder Ortsebene teilzunehmen. Für diese Aktiven sind koordinierte Treffen zum Erfahrungsaustausch notwendig. Aber auch die Anerkennung dieser wertvollen ehrenamtlichen Arbeit darf nicht zu kurz kommen!

Auch im Kreisverband Tiergarten-Wedding hat die Besuchs- und Telefonarbeit einen festen Platz. So konnte Heike Ritterbusch bei einem ersten Treffen in der Tiergartener Waldstraße 48 wichtige Kontakte zu den im Kreisverband Besuchsdienste Leistenden knüpfen und ihre Konzeption für die zukünftige Unterstützung und weitere Belebung dieser Arbeit vorstellen. Von Seiten der Teilnehmerinnen und Teilnehmer wurden Diskussionspunkte wie z.B. Haftungs- und Versicherungs-fragen bei Besuchen und Auslagenvergütung bzw. Fahrtkostenerstattungen sowie besuchsbezogene Fortbildungsangebote angesprochen. „Dies war eine gelungene Kontaktaufnahme, die unsere Ehrenamtlichen bestimmt noch intensiver motivieren wird“, kommentierte der Tiergarten-Weddinger Kreisvorsitzende Joachim Krüger die gemeinsame Runde.

Auf den Spuren Theodor Fontanes

Der SoVD Tiergarten-Wedding führte gemeinsam mit Mitgliedern aus Charlottenburg-Wilmersdorf und Steglitz eine Tagesfahrt „auf den Spuren Theodor Fontanes“ durch.
Der Kreisvorsitzende Joachim Krüger trug unterwegs Gedichte und Balladen Fontanes vor und Marion Halten-Bartels berichtete ausführlich über das Leben des märkischen Dichters, dessen 200. Geburtstag wir in diesem Jahr feiern.

In Neuruppin, der Geburtsstadt Fontanes, besuchten wir zuerst das Denkmal, das die Stadt ihm gleich nach seinem Tode errichtet hatte. Von der elterlichen Apotheke in der Innenstadt konnten wir nur berichten, da sie mittlerweile in der Fußgängerzone liegt. Danach ging es nach Rheinsberg, was ebenfalls Gegenstand seiner „Wanderungen durch die Mark“ war. Nach dem Mittagessen besuchten wir in Neuglobsow das Fontane-Restaurant: In diesem Gasthaus hatte Fontane die heimische Kost genossen und logiert, wie man das Übernachten damals nannte.
Unser Ziel war der Stechlinsee, sauberstes Gewässer Brandenburgs mit einem breiten Schilfstreifen, eingebettet in eine intakte Waldlandschaft. Ihn hat Fontane in seinem Roman „Der Stechlin“ ein bleibendes Denkmal gesetzt. Dort nutzten wir die am See gelegene Räucherei, um uns mit frischem Räucherfisch zu versorgen.
Ziel dieser Tagesfahrt bei angenehmem Sonnenwetter war nicht nur das bessere Kennenlernen von Mitgliedern aus verschiedenen SoVD-Kreisverbänden, sondern natürlich auch die Beschäftigung mit einem noch immer sehr bekannten und gelesenen Schriftsteller.

Gegenseitige Rücksichtnahme ist Schlüssel zum Erfolg

Über die aktuelle Situation der Fußgänger- anlässlich der missglückten Einführung der E-Roller- diskutierten die Mitglieder bei ihrem Dienstagstreffen. Besonders in Tiergarten am Hansaplatz ist abendlich das Chaos der kreuz und quer abgestellten Elektroroller zu beobachten. Speziell für Menschen mit Behinderung und Rollstuhlfahrer wird es immer unsicherer auf den Gehwegen.

Abgestellte Fahrräder an Bäumen, das unberechtigte Fahren auf schmalem Gehweg sowie auch das hinderliche aufgebaute Toilettenhäuschen zeigen, wie wenig Rücksichtnahme erfolgt. Das auch das Ordnungsamt diese Verstöße hinnimmt, ist besonders zu kritisieren. Zukünftig wird man solche Widrigkeiten den zuständigen Stellen per Foto zukommen lassen. Mit einem Appell an mehr gemeinsame Rücksichtnahme beendete der Kreisvorsitzende Joachim Krüger diese Veranstaltung.

Bild: Das Foto vor der SoVD-Geschäftsstelle dokumentiert die aktuelle Situation auf den Gehwegen.

Tag der offenen Tür nach kurzer Sommerpause

Am 6. August eröffnete der SoVD Tiergarten-Wedding nach kurzer Sommerpause wieder seine regelmäßigen Dienstags-Treffs mit einem Tag der offenen Tür speziell für alle Verbandsmitglieder. Besonderer Anlass dafür waren zwei Geburtstage: Der langjährige Kreisvorsitzende Joachim Krüger hatte im Urlaub bereits seinen 70. Geburtstag begangen, nun folgte ihm seine Frau Rita Krüger-Bieberstein: 140 Jahre: ein Grund zum Feiern. Im Laufe des Tages fanden mehr als 80 Gratulanten den Weg in die Tiergartener Waldstraße 48.

Unter ihnen waren auch Prof. Dr. Ursula Engelen-Kefer, Armin Doetsch und Joachim Melchert vom SoVD-Landesvorstand. Auch Bodo Feilke vom Kreisverband Charlottenburg-Wilmersdorf, begleitet durch seine Frau Margitta, sowie Familie Effner vom KV Steglitz überbrachten ihre guten Wünsche. Besonders lecker waren die Minibrötchen, die von den Behindertenwerkstätten Berlin geliefert worden waren. So konnten alle Anwesenden miteinander Kraft für die zukünftigen Herausforderungen und Arbeitsaufgaben schöpfen!

Rita und Joachim Krüger machen nicht nur eine großartige und engagierte Arbeit in Ihrem Kreisverband in der schwierigen Balance zwischen sozialer Beratung, sozialpolitischen Informationen, Kümmern um die vielfältigen menschlichen und sozialen Nöte ihrer Mitglieder, gesellschaftlichem Engagement und geselligen Beisammensein. Sie engagieren sich darüber hinaus im Landesverband- Joachim Krüger als Stellvertretender Landesvorsitzender und Rita Krüger im Landesvorstand sowie in der Behindertenarbeit. Rita Krüger ist erst kürzlich vom zuständigen Bürgermeister mit der Ehrennadel für bürgerliches Engagement ausgezeichnet worden. Als Vertretung des Landesvorstandes haben wir den „Krügers“ für Ihre engagierte Arbeit herzlich gedankt und wünschen ihnen noch viele weitere gute Jahre innerhalb und außerhalb des SoVD.“

Regina Lietz und Arno Bär beglückwünschen Rita Krüger-Bieberstein (links).

Verleihung Bezirksverdienstmedaille

Aus der Hand des Bezirksbürgermeisters Stephan von Dassel erhielt Rita Krüger-Bieberstein die Verdienstmedaille des Bezirks Mitte im Beisein des Vorstehers der Bezirksverordnetenversammlung Sascha Schug und der Bezirksbehindertenbeauftragten Hildrun Knuth.

Sie wurde geehrt für ihre langjährige Mitarbeit im Bezirksbehindertenbeirat sowie für ihr ehrenamtliches Engagement im SoVD Tiergarten-Wedding. Dort ist sie seit Jahren für die Kassenführung und das Sorgentelefon verantwortlich ist. Im Rahmen ihrer Telefonaktivitäten hat sie allein im Jahre 2018 1494 Gespräche mit Mitgliedern und Rat Suchenden geführt.

In ihrer Laudatio trug Marion Halten-Bartels, stellv. Kreisvorsitzende des SoVD, vor, dass Rita Krüger-Bieberstein bereits während ihrer Tätigkeit als Krankenschwester, lange Jahre im Krankenhaus Moabit, im Personalrat für Menschen mit Behinderung engagiert war. Inzwischen ist sie seit einigen Jahren im Ruhestand, der für sie jedoch eher ein Unruhestand ist. Jeden Dienstag ist sie ab 13 Uhr vor Ort in der Geschäftsstelle des SoVD Tiergarten-Wedding in der Waldstr. 48, um die nachmittägliche Kaffeetafel ebenso zu organisieren wie die regelmäßig anfallenden Sozialberatungen. Dabei legt sie besonderen Wert auf eine geschmackvolle Raumgestaltung: Die jeweiligen Gäste sollen sich wohlfühlen, denn das schafft gute Laune und eine nette Gesprächsatmosphäre.

Im Bezirksbehindertenbeirat setzt sich Rita Krüger-Bieberstein für barrierefreie Bürgersteige, behindertengerechte Toiletten z.B. in der Arminius-Halle, und für mehr Rücksichtnahme auf geheingeschränkte Menschen  im Straßenverkehr ein. So kritisiert sie immer wieder das Fahren erwachsener Radler auf den häufig sehr engen Bürgersteigen, was gegenüber Rollstuhlfahrern und Rollator-Nutzern  unverantwortlich ist

Seit kurzem ist Rita Krüger-Bieberstein auch Mitglied des SoVD-Landesvorstandes, wo sie den Kreisverband Tiergarten-Wedding  vertritt.

Ein gemeinsames Essen verbindet

28 Mitglieder des SoVD Tiergarten-Wedding trafen sich in den Räumen der Kreisgeschäftsstelle in der Waldstraße 48 zu einem gemeinsamen Abendessen. Dabei ging es weniger um den wohlschmeckenden Rinderbraten und das passende Glas Rotwein als um die vielen Gesprächskontakte, die sich im Laufe des Abends entwickelten. Die Freude, eine solche Mahlzeit  gemeinsam einzunehmen, statt zu Hause allein zu sitzen, war für die ehrenamtlichen Helfer unübersehbar. Hier wird eine wichtige Aufgabe des SoVD`s sichtbar: Neben Sozialberatung  und sozialpolitischem Engagement zählt die menschliche Zuwendung, die jeden Einzelnen zu Teil wird, die aber auch die Teilnehmer untereinander entwickeln. Deshalb: für den Monat Juni steht das nächste Treffen dieser Art auf dem Plan!

Fastnachtshöhepunkt beim SoVD Tiergarten-Wedding

Rechtzeitig am Fastnachts-Dienstag hatte der SoVD Tiergarten-Wedding zum Pfannkuchen-Essen in die Räume der Geschäftsstelle in der Waldstraße eingeladen. Ca. 40 Mitglieder nahmen an dieser nun schon traditionellen Veranstaltung teil.

Der Kreisvorsitzende Joachim Krüger hatte ein Info- und Ratespiel über Ursachen und Merkmale des närrischen Treibens zusammengestellt, bei dem auch die historischen und gesellschaftskritischen Aspekte im Besonderen des rheinischen Karnevals offengelegt wurden. Aber auch das carne (Fleisch) und vale (auf Wiedersehen), also der Beginn der vorösterlichen Fastenzeit (mit den Aschekreuzen des Aschermittwochs), die auf die katholische Tradition hinweisen, wurden verdeutlicht.

An diesem Nachmittag wurden noch viele Gespräche in fröhlicher Runde geführt und eins ist sicher: der 11. 11.201 als Beginn der neuen Session kommt bestimmt und wieder schneller als erwartet.

Faschingstreiben beim SoVD Tiergarten-Wedding

Im Restaurant „La Marina“ in der Reinickendorfer Residenzstraße trafen sich ca. 40 Mitglieder des SoVD Tiergarten-Wedding zu einem bunten Faschingsnachmittag.

Der Kreisvorsitzende Joachim Krüger nahm in seiner nun schon traditionellen Büttenrede die Berliner Politik „auf die Schippe“ und erhielt für seine kritischen Äußerungen viel Beifall. Natürlich fand in seinem gereimten Vortrag auch der SoVD seinen Platz. Auch Ursula Engelen-Kefer ergriff das Wort und lud die Anwesenden zu intensiven Sozialaktivitäten ein, damit der Berlin-Brandenburger SoVD ein noch schärferes Profil gewinnen kann.   

Mit einem kalt-warmem Büfett begann der Abend, bei dem ein italienisches Duo Life-Musik inszenierte und viele der Anwesenden auf die Tanzfläche brachte. Aber auch das Mitsingen und das gemeinsame Schunkeln waren Ausdruck guter Stimmung.

Insgesamt wurde deutlich, dass „Fiesta“ nicht nur in Köln, Mainz und Düsseldorf zu Hause ist, sondern auch in Berlin zur Faschingszeit immer mehr Anhänger gewinnt. Der Dank aller Mitfeiernden galt Rita Krüger-Bieberstein, die die gesamte Organisation wie gewohnt fest im Griff hatte.

SoVD Tiergarten-Wedding, aktiv im alten und im neuen Jahr!

Nach vier vorweihnachtlichen Veranstaltungen, drei in den Räumen der Kreisgeschäftsstelle und einem großen Adventstreff im Ratskeller Charlottenburg mit insgesamt über 180 Teilnehmerinnen und Teilnehmern, Wintergeschichten und Weihnachtsliedern eröffnete der Kreisverband Tiergarten-Wedding das neue Jahr 2019 mit seinem schon traditionellen Neujahrsfrühstück am 12. Januar ebenfalls in den voll ausgelasteten Räumen der Kreisgeschäftsstelle. 38 Teilnehmerinnen und Teilnehmer waren dabei, als Karin Weiß für 20-jährige SoVD-Mitgliedschaft geehrt wurde und der Kreisvorsitzende Joachim Krüger das SoVD-Programm für 2019 vorstellte und erläuterte.

Höhepunkt des Jahres wird eine Fahrt ins Frankenland in den Landkreis Kulmbach vom 17. bis 24. Mai sein, zu der sich bisher schon mehr als 25 Teilnehmerinnen und Teilnehmer angemeldet haben  Auch 2019 treffen sich die Mitglieder und Freunde des Kreisverbandes jeweils am Dienstag in der Kreisgeschäftsstelle in der Tiergartener Waldstraße 48 zwischen 14 und 18 Uhr, um bei Kaffee und Kuchen gemeinsame Gespräche zu führen und über aktuelle sozialpolitisch interessante Entwicklungen informiert zu werden.

Der Fußgänger im Mittelpunkt

Auf mehreren Sitzungen haben sich die Mitglieder des SoVD-Kreisverbandes Tiergarten-Wedding mit einigen Aspekten der aktuellen Verkehrsplanung im Bezirk Mitte befasst und dabei einen Beschlusstext erarbeitet, der zu einervertieften Diskussion beitragen soll, die sich auch auf andere Bezirke ausdehmen ließe:

Grundsatz der Verkehrspolitik des SoVD im Bezirk Mitte und im Land Berlin ist die Forderung nach umfassender gegenseitiger Rücksichtnahme aller Verkehrsteilnehmer unter einander.

Bei allen zukünftigen Überlegungen und Planungen will der SoVD auch im Bezirk Anwalt der jeweils schwächeren Verkehrsteilnehmer sein und zugleich für einen allseits tragfähigen Interessenausgleich eintreten.

Ausgangspunkt der Verkehrs- und Wegeplanung ist dabei die gefahrenarme und zugleich barrierefreie Bewegungsfreiheit der Fußgänger, die auch und vorrangig für gehbehinderte Menschen, Menschen mit Rollatoren oder im Rollstuhl ebenso gelten muss wie für Familien, die mit Kinderwagen unterwegs sind.

Ein gut gesichertes und ausreichend breites Radwegenetz, deutlich räumlich getrennt von den Bürgersteigen, muss auf einer gut durchdachten Wegeplanung über die Bezirksgrenzen hinweg basieren.

Jede Art von Schikanierung des Autoverkehrs aus ideologisch-erzieherischen Gründen lehnt der SoVD entschieden ab. Eine künstliche Parkplatzverknappung zum Verdrängen des Individualverkehrs nimmt den mündigen Bürgern ihre Wahlfreiheit. Moderne Verkehrsangebote (Carsharing etc.)müssen sich durch ihre Attraktivität, nicht jedoch durch ideologische Bevormundung durchsetzen.

Der ÖPNV als preiswertes und umweltfreundliches Angebot soll weiter ausgebaut werden und dabei der Übergang vom  Individualverkehr aus dem Umland und den Außenbezirken  in die Innenstadt durch ein besseres P. u. R.-Angebot attraktiver gemacht werden.

Beim Ausbau des ÖPNV ist der U-Bahn-Streckenerweiterung und der nachfrageorientierten Taktverdichtung bei Bussen und Bahnen Vorrang einzuräumen. Busspuren und Bushaltestellen sind nach neuesten Erkenntnissen weiterzuentwickeln. Die Neueinrichtung von Straßenbahnlinien ohne separaten Gleiskörper und die damit verbundene Einschränkung des fließenden Individual- und Lastenverkehrs lehnen wir ab.

Jeder Verkehrsteilnehmer, der die vorgegebenen Regeln verletzt und dabei die jeweils schwächeren Verkehrsteilnehmer beeinträchtigt, sollte verstärkt zur Rechenschaft gezogen werden. Dazu ist die Personalstärke der Polizei und der Ordnungsämter aufgabengerecht anzupassen.

V.i.S.d.P.:   Joachim Krüger, Vorsitzender des SoVD Tiergarten- Wedding in der Waldstr