SoVD Berlin Brandenburg

SoVD Landesverband Berlin-Brandenburg e.V.

Ihr Partner in Sozialen Fragen.

Veranstaltungen / Ausflüge

Liebe Mitglieder,

auf der Internetseite des Kreisverbandes Tiergarten-Wedding berichten wir über Veranstaltungen mit sozialpolitischen Vorträgen sowie über unsere geselligen Reisen.

Der Fußgänger im Mittelpunkt

Auf mehreren Sitzungen haben sich die Mitglieder des SoVD-Kreisverbandes Tiergarten-Wedding mit einigen Aspekten der aktuellen Verkehrsplanung im Bezirk Mitte befasst und dabei einen Beschlusstext erarbeitet, der zu einervertieften Diskussion beitragen soll, die sich auch auf andere Bezirke ausdehmen ließe:

Grundsatz der Verkehrspolitik des SoVD im Bezirk Mitte und im Land Berlin ist die Forderung nach umfassender gegenseitiger Rücksichtnahme aller Verkehrsteilnehmer unter einander.

Bei allen zukünftigen Überlegungen und Planungen will der SoVD auch im Bezirk Anwalt der jeweils schwächeren Verkehrsteilnehmer sein und zugleich für einen allseits tragfähigen Interessenausgleich eintreten.

Ausgangspunkt der Verkehrs- und Wegeplanung ist dabei die gefahrenarme und zugleich barrierefreie Bewegungsfreiheit der Fußgänger, die auch und vorrangig für gehbehinderte Menschen, Menschen mit Rollatoren oder im Rollstuhl ebenso gelten muss wie für Familien, die mit Kinderwagen unterwegs sind.

Ein gut gesichertes und ausreichend breites Radwegenetz, deutlich räumlich getrennt von den Bürgersteigen, muss auf einer gut durchdachten Wegeplanung über die Bezirksgrenzen hinweg basieren.

Jede Art von Schikanierung des Autoverkehrs aus ideologisch-erzieherischen Gründen lehnt der SoVD entschieden ab. Eine künstliche Parkplatzverknappung zum Verdrängen des Individualverkehrs nimmt den mündigen Bürgern ihre Wahlfreiheit. Moderne Verkehrsangebote (Carsharing etc.)müssen sich durch ihre Attraktivität, nicht jedoch durch ideologische Bevormundung durchsetzen.

Der ÖPNV als preiswertes und umweltfreundliches Angebot soll weiter ausgebaut werden und dabei der Übergang vom  Individualverkehr aus dem Umland und den Außenbezirken  in die Innenstadt durch ein besseres P. u. R.-Angebot attraktiver gemacht werden.

Beim Ausbau des ÖPNV ist der U-Bahn-Streckenerweiterung und der nachfrageorientierten Taktverdichtung bei Bussen und Bahnen Vorrang einzuräumen. Busspuren und Bushaltestellen sind nach neuesten Erkenntnissen weiterzuentwickeln. Die Neueinrichtung von Straßenbahnlinien ohne separaten Gleiskörper und die damit verbundene Einschränkung des fließenden Individual- und Lastenverkehrs lehnen wir ab.

Jeder Verkehrsteilnehmer, der die vorgegebenen Regeln verletzt und dabei die jeweils schwächeren Verkehrsteilnehmer beeinträchtigt, sollte verstärkt zur Rechenschaft gezogen werden. Dazu ist die Personalstärke der Polizei und der Ordnungsämter aufgabengerecht anzupassen.

V.i.S.d.P.:   Joachim Krüger, Vorsitzender des SoVD Tiergarten- Wedding in der Waldstr

SoVD – aktiv auf der Messe

Miteinander Leben, unter diesem Motto fand vom 24. bis 26. Mai auf dem Messegelände am U-Bahnhof Gleisdreieck  die diesjährige Messe zu Reha, Pflege und Vitalität statt.

Wie auch schon in den letzten Jahren waren einige aktive Kreisverbände des SoVD vor Ort tätig und stellten die Arbeit und die Angebote unseres Sozialverbandes den vielen Hundert Besucherinnen und Besuchern vor.

Am Freitag, dem 25. Mai hatte der Kreisverband Tiergarten-Wedding unter Leitung seines Vorsitzenden Joachim Krüger die komplette Standbetreuung übernommen, unterstützt durch ehrenamtliche Helferinnen und Helfer aus dem Kreisverband Steglitz. Besonders groß war das Interesse der Besucherinnen und Besucher an dem jüngst vom Bundesverband des SoVD herausgegebenen Pflegetagebuchs.

Aber auch andere Themen wie die Erlangung von Behindertengraden, von Erwerbsunfähigkeitsrenten oder aber die Herausforderung durch Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht wurden häufig nachgefragt. „Das Interesse der Messegäste an den Leistungsangeboten unseres SoVD war stärker als in den Jahren zuvor, auch die Probleme der Behinderten sind umfassender und herausfordernder geworden“, erklärte Rita Krüger-Bieberstein, die den Tag über die Ansprache der interessierten Besucher leitete und organisierte.

SoVD diskutiert Verkehrsplanung im Bereich der Turmstraße

Im Rahmen eines Dienstag-Treffens in der Tiergartener SoVD-Geschäftsstelle informierte der Kreisvorsitzende Joachim Krüger die zahlreich erschienenen Mitglieder über die anstehenden Verkehrsplanungen im Bereich von Moabit und im angrenzenden Charlottenburg. So ist bereits in dieser Amtsperiode des Senats die Erweiterung der Straßenbahnverbindung vom Hauptbahnhof zur Turmstraße und damit mit Anschluss an die U-Bahnlinie Osloer Str-Rathaus Steglitz zu erwarten. Die weitere Planung sieht eine Fortführung der Straßenbahn über die Turmstraße mit Anbindung an die derzeitige Straßenbahnendhaltestelle in der Seestraße sowie eine Weiterführung zum Mierendorffplatz sowie zum U-Bahnhof Jungfernheide vor, ohne dass die genaue Tracenführung bereits feststeht.

Krüger kritisierte, dass zu diesen Planungen genaue Bedarfsanalysen nicht vorliegen und die Vergleiche zu Bus und U-Bahnbau, wie sie der Senat veröffentlicht, es an Seriösität mangeln lassen. Er wies auf die großen Gefahren, zum Beispiel für kreuzende Fußgänger und Radfahrer dort hin, wo die Straßenbahnschienen auf dem Fahrdamm verlaufen sollten. Auch müsse mit einem erheblichen Minus an Parkplätzen für Autos sowie in einzelnen Bereichen mit der Fällung gesunder Straßenbäume gerechnet werden.

Krüger verlangte eine umfassende Vorabinformation aller Bürgerinnen und Bürger im Einzugsgebiet dieser einschneidenden Verkehrsmaßnahme durch den Senat und die bezirklichen Behörden und kündigte an, dass der SoVD Tiergarten-Wedding sich mit den Kollegen aus dem Nachbarbezirk abstimmen und seine Positionen miteinbringen werde.

SoVD lud ein zum „Berliner Abend“

Mit einem Abend über das alte Berlin aktivierte der SoVD Kreisverband Tiergarten-Wedding mehr als 40 Mitglieder und Freunde. In den Räumen in der Waldstraße 48 gab es bei Berliner Weiße mit Schuss, Pfirsichbowle und weiteren Berliner „Flüssigkeiten“ ein buntes Programm: Altberliner Lieder wie „Bolle reiste jüngstens…“ und ein launischer Vortrag des Kreisvorsitzenden Joachim Krüger über die „Berliner Schautze“ mit vielen Beispielen wurden ebenso angeboten wie ein Ratespiel über Berliner Orte und Originale, das natürlich echte Berliner deutlich bevorteilte. Auch das abendliche Büfett stand ganz im Zeichen der Berliner Essgewohnheiten: bunte Salate, Buletten, Soleier und Hackepeter waren ebenso vertreten wie Harzer mit Schmalz, saure Gurken aus dem Spreewald und Heringe in verschiedenen Geschmacksrichtungen. Insgesamt war es ein runder und gelungener Abend, der keinerlei lange Weile aufkommen ließ.

 

Großer Faschingsrummel beim SoVD Tiergarten-Wedding

Zum schon traditionellen Faschingsfest beim SoVD Tiergarten-Wedding versammelten sich im Ratskeller Charlottenburg 50 weibliche und männliche Narren, um bei flotter Musik zu schunkeln und zu tanzen und beste Stimmung aufkommen zu lassen. In seiner Büttenrede über so manches Ärgernis in der Berliner Politik traf der Kreisvorsitzende Joachim Krüger den Nerv der Zeit, was ihm viel Beifall einbrachte. Auch eine launische Begrüßungsrede vom Ehrengast, Frau Engelen-Kefer, wurde herzlich aufgenommen.

Neben lustigen Spielen, durchgeführt von Rita Krüger-Bieberstein, und der obligaten Polonaise mit dem DJ Marinhio an der Spitze wurden auch wieder langjährige SoVD-Mitglieder geehrt. An Ende des abendlichen kalt-waren Büfetts wurde kräftig bei den Pfannkuchen zugegriffen. Anerkennung fand die launische Veranstaltung auch bei Bode Feilke und Joachim Melchert aus dem benachbarten Kreisverband Charlottenburg-Wilmersdorf und bei Karl v. Freihold aus dem Behindertenbeirat Mitte.

 

Nach diesem erfolgreichen Abend setzten einige Tiergarten-Weddinger ihre Faschingsaktivitäten an Weiberfassnacht im Ännchen von Thaurau fort und schließlich veranstaltete der Kreisverband am Faschingsdienstag in den Räumen der Kreisgeschäftsstelle in der Tiergartener Waldstraße ein weiteres Mitgliedertreffen, bei dem in den festlich ausgeschmückten Räumen kostümiert und ausgelassen gefeiert wurde. Dabei trug der Kreisvorsitzende einige Höhepunkte aus seinen Büttenreden der letzten zehn Jahre vor und stellte fest, dass viele Aussagen auch heute noch sehr aktuell sind.

Rückblick auf die gemeinsame Fahrt ins Frankenland

Am 18. Januar trafen sich die Mitglieder des SoVD Tiergarten-Wedding und die Mitglieder des Wilmersdorfer Städtepartnerschaftsvereins im Rathaus Charlottenburg, um ihre im Juni 2017 gemeinsam durchgeführte Reise in die fränkischen Landkreise Kulmbach und Forchheim  Revue passieren zu lassen.

Mit vielen interessanten Bildern rief der Vorsitzende beider Vereine, Joachim Krüger, den Ablauf der Fahrt und so manche Erinnerung ins Gedächtnis. So etwa den Stadtbesuch in Kulmbach mit Empfang im Landratsamt, den herrlichen Sonnennachmittag in der Bayreuther Eremitage und die ausführlichen Gespräche mit dem Landrat in Forchheim, den anschließenden Stadtrundgang durch diese alte Reichsstadt und die Rückfahrt quer durch die Fränkische Schweiz. Von besonderem Interesse waren auch der Besuch im neu geschaffenen Gewürzemuseum in Kulmbach, eine Nachmittagsfahrt durch den Frankenwald mit Besuch von Bad Steben und die Besichtigung des Deutschen Dampflock-Museums in Neuenmarkt. Für die fast 40 Teilnehmerinnen und Teilnehmer an dieser Reise war der Nachmittag mit Kulmbacher Bier, Frankenwein und einem Teller mit fränkischen Wurst- und Käsespezialitäten eine schöne Erinnerung.

SoVD Tiergarten-Wedding mit frischem Wind ins neue Jahr gestartet!

Mit einem Neujahrsfrühstück am 13. Januar starteten die Mitglieder des SoVD Tiergarten-Wedding ins neue Jahr. Mehr als 30 Mitglieder stießen mit einem Glas Sekt auf ein gesundes und friedliches 2018 an und führten viele interessante Gespräche über all die guten Vorsätze, die man für das neue Jahr gefasst hat.

Wie immer hatte Frau Krüger-Bieberstein die Räumlichkeiten der Geschäftsstelle in der Waldstraße festlich hergerichtet und für ein schmackhaftes und vielfältiges Frühstücksangebot gesorgt. Der Kreisvorsitzende Joachim Krüger informierte die Anwesenden über die reichhaltigen kulturellen und sozialpolitischen Angebote des Kreisverbandes in den ersten Monaten des neuen Jahres. Auch konnte er schon jetzt die im Juni stattfindende und nun schon traditionelle Amrum-Fahrt ankündigen.

Vorweihnachtliche Treffen im SoVD Tiergarten-Wedding

Mehrere Veranstaltungen führte der SoVD Tiergarten-Wedding in den letzten Wochen vor dem Weihnachtsfest 2017 durch:

Am 30. November trafen sich ca. 25 Mitglieder des Verbandes zu einem gemeinsamen Abendessen: Auf der Speisekarte stand Hirsch in Form von Schinken, Wildsuppe und Braten mit Rotkohl und Klößen sowie einer fruchtigen Nachspeise. Im Anschluss an dieses Festmahl lass der Kreisvorsitzende Joachim Krüger selbstverfasste Gedichte vor.

Ehrung langjähriger Mitglieder

Rita Krüger bei der Vorbereitung

Am 10. Dezember lud der Kreisverband des SoVD in die Säle des Ratskellers Charlottenburg zu einem festlichen Nachmittags- und Abendprogramm ein. Fast 100 Besucherinnen und Besucher erlebten vorweihnachtliche Stimmung beim Vortrag von Geschichten und Gedichten und beim gemeinsamen Singen von Weihnachtsliedern. Anschließend wurden mehrere Mitglieder für ihre landjährige Mitgliedschaft im SoVD geehrt. Mit einem Adventsbasar, einer Tombola sowie einem Informationsangebot über die Arbeit des Verbandes wurde der Abend abgerundet und klang mit Musik und Tanz aus.

An zwei weiteren Terminen wurde bzw. wird es „vorweihnachtlich“, diesmal in der Geschäftsstelle des SoVD in der Tiergartener Waldstr. 48. Am 12. und am 19. Dezember verbringen zusammen mehr als 70 Teilnehmerinnen und Teilnehmer angenehme Stunden im Advent bei Stolle und Pfefferkuchen und angeregten Gesprächen. Auch hier kommen Gedichte und kleine Weihnachtsgeschichten nicht zu kurz.

Joachim Krüger einstimmig wiedergewählt

Auf der Hauptversammlung des Kreisverbandes Tiergarten-Wedding des Sozialverbandes Deutschland (SoVD) wurde der bisherige Vorsitzende Joachim Krüger einstimmig erneut zum Kreisvorsitzenden gewählt. Zu seiner Stellvertreterin bestimmten die Anwesenden Marion Halten-Bartels. Schriftführer wurde Thomas Drobisch. Die Verantwortung für die Kassenführung und das Sorgentelefon übernahm erneut Rita Krüger-Bieberstein, die den SoVD Tiergarten-Wedding seit Jahren auch im Behindertenbeirat von Mitte vertritt.

Weitere 11 Beisitzer, sechs Damen und fünf Herren, komplettieren den Vorstand als Beisitzer für unterschiedlichste Aufgaben. Die Liste der Delegierten zur Landestagung des SoVD wird von Rita Krüger-Bieberstein und Marion Halten-Bartels angeführt.

Neuer Vorstand

„Wir werden auch weiterhin die sozialen Belange unserer mehr als 550 Mitglieder aktiv vertreten und zugleich ein Veranstaltungsangebot machen, das unter dem Motto steht: Gemeinsam sind wir stark!“, erklärte Krüger nach seiner Wiederwahl. Er ist seit 1997 aktiv im SoVD, zuerst als Vorsitzender von Tiergarten und seit mehr als einem Jahrzehnt von Tiergarten-Wedding.

Seine Geschäftsstelle und seinen Versammlungsort hat der SoVD Tiergarten-Wedding in der Waldstr. 48 und ist unter der Telefonnummer 3959549 zu erreichen.

SoVD Tiergarten-Wedding zu Gast in der Deutschen Oper Berlin

Anlässlich der Wiedereröffnung der Deutschen Oper Berlin nach der diesjährigen Sommerpause besuchte eine opernbegeisterte Gruppe des SoVD Tiergarten-Wedding eine Aufführung der „La Traviata“ von Guiseppe Verdi.

Die altbewährte Inszenierung von Götz Friedrich über das Schicksal der „Kameliendame“, in der ein junger Mann die echte Liebe erweckt, dann aber aus Standesgründen, so will es sein Vater, auf das gewonnene Glück verzichten soll, kam bei den SoVDler gut an. Die Inszenierung spiegelt die Welt der Kurtisanen in der Mitte des 19. Jahrhunderts, ohne die Zuschauer und Zuhörer mit Modernismen zu erschlagen.

Wie schon in Berlin gewohnt, brachten das Orchester unter Ido Arad, die Sängerinnen und Sänger, an ihrer Spitze Salome Jicia, Benjamin Bernheim und Dong-Hwan Lee, sowie der beeindruckende Chor Höchstleistungen und weckten damit Erwartungen für die beginnende Opernsaison.

Da fiel es den Besuchern des SoVD nicht schwer, sich bereits an diesem Abend auf den nächsten Opernbesuch zu verständigen: Dann soll „Lucia di Lammermoor“ von Gaetano Donizetti auf dem Programm stehen.

 

SoVD Tiergarten-Wedding auf Reisen im Frankenland

Sieben Tage waren fast 40 Mitglieder des SoVD Tiergarten-Wedding und des Wilmersdorfer Partnerschaftsvereins im Frankenland unterwegs, um die mit dem ehemaligen Wilmersdorf partnerschaftlich verbundenen Landkreise Forchheim und Kulmbach zu besuchen. Untergebracht war die Reisegruppe – was schon Tradition ist- im Pressecker Hof im gleich-namigen  Ort auf den Höhen des Frankenwaldes.

In beiden Landkreisen wurden die Reisenden von den Landräten Klaus Peter Söllner (Kulmbach) und Dr. Hermann Ulm (Forchheim)in den jeweiligen Landratsämtern empfangen. Mit Rundfahrten durch den Frankenwald und die Fränkische Schweiz lernten die SoVDler die Schönheit der Gegend kennen und schätzen. Besuche der Eremitage (Bayreuth) sowie des Lokomotivenmuseums in Neuenmarkt und des neu eröffneten Gewürzemuseums in Kulmbach rundeten das vielfältige Programm ab.

Ein besonderer Höhepunkt war ein Besuch beim Landtagsabgeordneten Ludwig Freiherr von Lerchenfeld in Heinersreuth  mit einer Weinprobe. Seine Mutter berichtete auf sehr eindrucksvolle Weise über ihre engen Kontakte zur Frau des Grafen Stauffenberg, Nina Schenk Gräfin von Stauffenberg, geborene Freiin von Lerchenfeld.

Schließlich ließ sich die Seniorcheffin des Pressecker Hofes es sich nicht entgehen, die gesamte Gruppe auf ihrem Privatbesitz in Presseck zu empfangen, ist sie doch seit vielen Jahres treues Mitglied des SoVD!

SoVD Tiergarten-Wedding diskutiert zum Angebot öffentlicher Toiletten im Bezirk

Es ist nicht zu überhören: Das Land Berlin will der Fa. Wall die Toilettenverträge und damit die Nutzung von Werbeflächen als Finanzausgleich nicht mehr gewähren. Neue Verträge sollen her, wohlmöglich mit einem städtischen Anbieter.

Öffentliche Toiletten gehören zur Daseinsvorsorge, das gilt für ihre Qualität und Hygiene, aber auch für ihre Angebotsdichte. So argumentieren zumindest die bezirklichen Vertreter des SoVD, allen voran Rita Krüger-Bieberstein als Mitglied des Behindertenbeirats.

Im Rahmen einer Fragebogen-Aktion von Landesebene beschäftigten sich die SoVD-Mitglieder mit der Situation im Bezirk und in wichtigen angrenzenden Bereichen. So wurde der Tatbestand besonders kritisiert, dass am S- und U-Bahnhof Jungfernheide, von wo aus ein Metrobus weite Teile Moabits für Fahrgäste erschließt, keine öffentlichen Toiletten aufweist. Auch die Supermärkte im Einzugsbereich des ebenfalls von Moabiter Bürgern aufgesuchten Mierendorffplatzes lassen eine Toilette vermissen. Die Anlage am Platzrand  ist da, wird jedoch nur an den beiden Markt-vormittagen geöffnet.

Weiterhin fehlen öffentliche Toiletten an den wichtigen Umsteigebahnhöfen Putlitz- und Beusselstr. sowie im Vorfeld des Rathausgebäudes an der Turmstraße. Auch sei die barrierefreie Toilette in der Arminiushalle zwar versprochen, aber noch immer nicht eröffnet.

Die Mitglieder des SoVD machten zugleich deutlich, dass öffentliche Toiletten nicht allein das Anliegen von Älteren und Menschen mit Behinderung seien, sondern ebenso für junge Familien mit Babys und Kleinkindern (z. B. in der Ausstattung mit Wickeltischen) eine wichtige Aufgabe erfüllten.

Eindeutig war der Wunsch aller Anwesenden, diese Thematik auch in die anderen SoVD-Kreisverbände zu tragen und damit auch zu einer fundierten Stellungnahme auf Landesebene zu kommen.

Aus der „Alltagsarbeit“ eines SoVD-Mitglieds

Frau G. ist seit vielen Jahren Mitglied im SoVD Tiergarten-Wedding. Sie geht sehr aufmerksam durchs Leben, auch, was ihr Wohnumfeld betrifft.

Seit einiger Zeit ist ihr aufgefallen, dass eine Nachbarin, mit der sie einen guten Kontakt hat, Ausfälle zeigte: Sie verließ orientierungslos ihre Wohnung und das auch zu nächtlicher Stunde. Es kam vor, dass sie mit Überzeugung -zurückgeführt zur eigenen Wohnungstür- starr und fest behauptete, sie sei hier fremd und kenne diese (ihre!) Wohnung nicht. Auch wurde sie in solchen Situationen aggressiv und handgreiflich.

Das ließ Frau G. keine Ruhe, denn tags darauf traf sie ihre Nachbarin in völlig normalem Zustande an, freundlich und nett, ohne dass diese sich an die Vorgänge des Vortags irgendeiner Form erinnern konnte.

Die in einer ähnlichen Situation gerufene Feuerwehr erklärte sich für unzuständig, ebenso die angeforderten Polizeibeamten, ein angesprochener Pflegedienst sah keine Hilfsmöglichkeit, alle von Frau G. angesprochenen Institutionen dokumentierten ihre Hilflosigkeit.

Schließlich nahm Frau G. Kontakt mit dem Pflegestützpunkt in ihrer Wohnnähe auf und hatte einen ersten Erfolg: Sie wurde auf den bezirklichen SPD (Sozialpsychiatrischer Dienst, nicht zu verwechseln mit der ebenfalls so abgekürzten Partei) hingewiesen. Dieser ist der Abteilung Gesundheit (in unserem Bezirk Mitte der Abteilung Gesundheit, Personal und Finanzen) zugeordnet und betreibt eine entsprechende Krisenintervention ggf. auch mit Hausbesuchen und außerhalb der Erreichbarkeit von montags bis freitags von 8:00 bis 16:00 Uhr verbunden mit dem „Berliner Krisentelefon“ mit der Rufnummer 3908310.

Nach einer Vorsprache von Frau G. beim bezirklichen SPD sind die dortigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auf die betroffene Nachbarin und ihre Krisen aufmerksam gemacht worden und können so hilfreich tätig werden.

Fazit: Hartnäckigkeit und Beharrlichkeit führen zum Ziel; wir sind stolz auf so ein tatkräftiges bereits fast 80jähriges Mitglied des SoVD!

SoVD Tiergarten-Wedding zum 10. Mal auf Amrum

Im April zur Osterzeit waren wieder 15 Mitglieder des SoVD-Tiergarten Wedding für 14 Tage zu Gast im Wilmersdorfer Nordseeheim in Wittdün auf Amrum. Dies war nun schon die zehnte Fahrt, die der Kreisverband dorthin anbot, damit die Teilnehmerinnen und Teilnehmer sich in entspannter Atmosphäre besser kennenlernen  können.

Besondere Höhepunkte in diesem Jahr waren ein Tagesbesuch auf der Nachbarinsel Föhr, ein Konzert des Shanty-Chors und des Blasorchesters von Amrum sowie ein Besuch des Seenotrettungskreuzers. „Ernst Meier-Hedde“, der vom Amrumer Seezeichenhafen aus seine lebensrettenden Einsatzfahrten im Nordseebereich unternimmt. Besonders gefeiert wurden in der SoVD-Gruppe die Ostertage mit bunten Nestern und einem besonders guten Festtagsessen. Anders als auf dem Festland oder in Berlin gab es in diesen zwei Wochen viel Sonnenschein auf der Insel, wenn auch der starke kalte Wind den Frühling nur ahnen ließ.  Auch im nächsten Jahr wird Amrum wieder auf den Jahresprogramm des SoVD Tiergarten-Wedding stehen, denn diese Insel ist immer eine Reise wert.

Ehrung für Gisela Kramer

ZU einem gemeinsamen Erinnerungskaffee an die im Januar 2017 verstorbene Gisela Kramer hatte der SoVD-Kreisverband Tiergarten-Wedding eingeladen.

Mehr als 30 Mitglieder dachten an Frau Kramer, die über mehr als ein Jahrzehnt zuerst als Schriftführerin und dann als Beisitzerin dem dortigen Kreisvorstand angehörte.

Maßgeblichen Anteil hatte sie am Ablauf der regelmäßigen Dienstagstreffen in der Waldstraße sowie an der Organisation der jährlichen Amrum-Fahrten.

Ihr Tod im Alter von 86 Jahren reißt eine kaum auszufüllende Lücke in die Ehrenamtsaktivitäten des SoVD Tiergarten Wedding.

Ihre freundlich-tolerante und umgängliche, aber auch bestimmte Art wird uns allen in steter und ehrender Erinnerung bleiben.

Zu Gast bei der Bahnhofsmission am Zoo

Eingeladen von den Sozialausschüssen in Charlottenburg-Wilmersdorf nahm Rita Krüger Bieberstein an einer Gesprächsrunde bei der Berliner Bahnhofsmission am Bahnhof Zoo teil und konnte bei dieser Gelegenheit die von der Bahn gemeinsam mit dem Berliner Senat finanzierten neuen Hygieneeinrichtungen in den Bahnhofsräumen besuchen.

Bei dem anschließenden Arbeitseinsatz sortierte sie Kleidungsstücke, die von Berlinerinnen und Berlinern als Spenden bei der Bahnhofsmission abgegeben worden waren. Anschließend nahm sie an der Essensausgabe für mehr als 100 Bedürftige und Obdachlose teil.

Als sie gegen Mitternacht die Einrichtung in der Jebensstraße verließ, hatte sie noch viel mit der Verarbeitung der gewonnenen Einblicke und Einsichten zu tun. „Viele Gäste der Einrichtung reagierten dankbar auf eine menschliche und mitfühlende Ansprache; alle Tätigen vor Ort brachten ihnen Achtung und viel Verständnis entgegen. Einige Stunden Mithilfe in dieser segensreichen Einrichtung zeigten mir, wie gut es uns doch geht und dass wir dankbar sein können, einem solchen Schicksal zu entgehen.“

Heute berichtete sie beim Dienstag-Treffen des SoVD Tiergarten-Wedding in der Waldstraße über ihre einschneidenden Erfahrungen.

Mit Rita Krüger Bieberstein hatten einige Mitglieder des SoVD an diesen Einsatz teilgenommen, die zugleich Mitglieder der CDU-Sozialausschüsse (CDA) in Charlottenburg- Wilmersdorf sind, darunter Jens Friedrich, Marion Halten-Bartels, Consuela Brosda-Rambichler und Joachim Krüger.

Gelungener Faschingsfreitag

Mehr als 50 Mitglieder und Gäste haben sich am Faschingsfreitag beim SoVD Tiergarten-Wedding eingefunden, um im Charlottenburger Ratskeller die diesjährige Karnevalssitzung durchzuführen.

Unter dem Ehrengästen waren Ursula Engelen-Kefer aus dem Bundesvorstand des SoVD, der Charlottenburg-Wilmersdorfer Kreisvorsitzende Bodo Feilke sowie Vertreter aus dem Behindertenbeirat Mitte und von anderen Sozialverbänden.

In seiner nun schon traditionellen Büttenrede spießte der Kreisvorsitzende Joachim Krüger wieder Aktuelles aus dem Tiergartener Kiez und der Berliner Sozialpolitik auf und wurde dabei mit viel Beifall bedacht.

„Er wurde auf der Faschings-Veranstaltung für 25jährige SoVD-Mitgliedschaft geehrt: Horst Joschke, hier mit Rita Krüger-Bieberstein“

Viel stimmungsvolle Musik und einige lustige Tanzspiele, durchgeführt von Rita Krüger-Bieberstein, sowie ein leckeres Büfett rundeten den gelungenen Abend ab.

Wie in jedem Jahr war der Ratskeller von der dortigen Wirtin und ihren Mitarbeitern festlich geschmückt worden, sodass das Motto lauten konnte: Auch wir in Berlin können Karneval!

 

 

Rita Krüger-Bieberstein erneut Mitglied des Behindertenbeirats im Bezirk Mitte

Im Januar hat sich für die nächsten fünf Jahre der bezirkliche Beirat für Menschen mit Behinderung in Mitte gebildet. Berufen durch den Sozialstadtrat wird auch in dieser Amtsperiode Rita Krüger-Bieberstein, Mitglied des SoVD-Vorstandes im Verband Tiergarten-Wedding den Sozialverband Deutschland im Beirat vertreten. Für sie ist es bereits die dritte Amtszeit.

Titel: der ehemalige Sozialstadtrat und jetzige Bürgermeister von Mitte, Stephan v. Dassel mit Rita Krüger-Bieberstein

„Auch in den kommenden Jahren werde ich mich aktiv für Barrierefreiheit im Kiez, für einen behinderten-gerechten öffentlichen Nahverkehr sowie für barrierefreie Sanitäreinrichtungen in der Arminiushalle und den anderen Supermärkten einsetzen.“, erklärte Rita Krüger-Bieberstein nach ihrer erneuten Ernennung.

Eine Neuerung für die Arbeit des Beirats ist es, dass er zukünftig regemäßig in den Räumlichkeiten der Bezirksbibliothek an der Müllerstraße gleich neben dem Rathausgebäude öffentlich tagen wird

Der SoVD Tiergarten-Wedding kam gut ins neue Jahr!

Zum nun schon traditionellen Neujahrsfrühstück hatte der SoVD Tiergarten-Wedding in die Räume der Kreisgeschäftsstelle in der Waldstraße eingeladen.

Der Kreisvorsitzende Joachim Krüger wünschte allen ein friedliches und gesundes Jahr 2017 und stellte die wichtigsten Programmpunkte für das neue Jahr vor: Die Osterfahrt nach Amrum, eine Fahrt in den Frankenwald und die fränkische Schweiz im Juni sowie mehrere Veranstaltungen zu sozialpolitischen Schwerpunkten wie Rente, Pflege und Barrierefreiheit in jedem Monat.

Rita Krüger-Bieberstein im Gespräch mit Ursula Engelen-Kefer

Vor den fast 40 Anwesenden sprach Ursula Engelen-Kefer über die aktuellen sozialpolitischen Herausforderungen in der Berliner Landespolitik und auf Bundesebene. Dabei forderte sie ein verstärktes Engagement der SoVD-Landesebene, um den berechtigten Forderungen des SoVD Nachdruck zu verleihen. Für ihre Rede erhielt sie von den SoVD-Mitgliedern viel Beifall.

Ein leckeres kalt-warmes Frühstücksbufett schuf einen angenehmen Rahmen für dieses Treffen.