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Diskussionsrunde zum Projekt „InklusionsTaxi – Taxi für Alle“
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Am 21. August lud der SoVD Landesverband Berlin-Brandenburg e.V. zur Diskussionsrunde zwischen Taxiunternehmern und Vertretern von Mercedes–Benz in die Landesgeschäftsstelle ein.

 

 

 

Es reisten Vertreter der Entwicklungsabteilung von Mercedes für den Bereich V-Klasse inklusiv Elektromobilität und den Bereich Vertrieb angereist, auch ein von der Firma AMF Bruns in Norddeutschland umgerüsteter Vito mit Heckantrieb und Automatikgetriebe wurde auf dem Hof der SoVD-Zentrale präsentiert.

Das Berliner Taxigewerbe war durch Vertreter aller relevanten Taxiverbände  vertreten – schließlich hat Mercedes einen guten Ruf im Gewerbe. Erstmals konnte ein barrierefreier Vito mit Automatikgetriebe – ein Muss im Taxigeschäft – von Mercedes vorgestellt werden.

Die Vertreter von Mercedes-Benz stellten sich den Fragen der Unternehmer um zu erfahren welche Erwartungen  an die Weiterentwicklung des Vitos gestellt werden – insbesondere für den Einsatz als „InklusionsTaxi“. Neben Details der Fahrzeugkonfiguration, insbesondere  bezogen auf den Komfort für Fahrgäste und Fahrpersonal  spielte der Schadstoffausstoß eine große Rolle. Seitens Mercedes wurde versichert, dass die neueste Dieselgeneration alle Anforderungen, die seitens des Kraftfahrtbundesamtes gestellt werden, verlässlich erfüllen. Dennoch war schnell der Elektroantrieb im Gespräch. Mercedes arbeitet mit Logistikfirmen wie Amazon bei der Entwicklung von Lieferfahrzeugen für den innerstädtischen Raum zusammen und wird bereits in Kürze erste Elektrofahrzeuge präsentieren.

Die Sorge, dass für die Verbauung der Batterien im Fahrzeug der Platz für den Rollstuhlausschnitt wegfallen könnte wurde insofern zerstreut, als dass aus Sicherheitsgründen diese zwischen den Achsen und nicht hinter der Hinterachse angeordnet werden müssen. Mercedes sagte zu, einen Pilotbetrieb seiner barrierefreien Fahrzeuge im Berliner Taximarkt zu prüfen.

Für das Projekt „InklusionsTaxi – Taxi für Alle“ war das Treffen  ein wichtiger Schritt um sicher zu stellen, dass für die Taxiunternehmer einerseits attraktive Fahrzeuge im Markt sind und andererseits die technologische Entwicklung nicht an den Bedürfnissen eines barrierefreien Taxiverkehrs vorbei geht.

Geschrieben von redaktion@sovd