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Besuch der Taximesse in Köln
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Das Projekt InklusionsTaxi des Sozialverbands Deutschland, Landesverband Berlin-Brandenburg e.V., vertreten durch Projektentwickler Martin Maubach, besuchte die alle zwei Jahre stattfindende Taximesse in Köln, um sich über die neuesten Entwicklungen auf dem Taximarkt zu informieren.

Bild: Martin Maubach übergibt den Preis

Es erfolgte darüber hinaus ein Austausch mit den Ausstellern über die breite Einführung berollbarer Taxifahrzeuge für die Beförderung rollstuhlnutzender Menschen und welche Fortschritte, z.B. mit der anlaufenden Förderung des hierfür notwendigen barrierefreien Umbaus in Berlin, vollzogen wurden.

 

Zusammen mit der überregionalen Taxizeitschrift „Taxi Times“ konnte der Preis für die Teilnahme an der Taxiunternehmerbefragung zu barrierefreien Taxifahrzeugen übergeben werden. Ein Taxiunternehmer aus Niedersachsen freute sich über den von VW gespendeten Rollkoffer und Kühlbox.

Auf der international besetzten Podiumsveranstaltung der IRU (International Road Union) wurden vor allem über die neuen Mobilitätsanbieter (z.B. Uber) diskutiert, die in einigen Regionen der Welt das Taxigewerbe mit zum Teil fragwürdigen Methoden bereits verdrängt haben.

Hauptaugenmerk lag für das Projekt InklusionsTaxi auf den ausgestellten Taxifahrzeugen, die für die Beförderung von Rollstuhlnutzern umgebaut wurden.

Es gab einige Neuheiten mit einem größeren Heckbodenausschnitt zu sehen, der viel Platz und Kopffreiheit bietet. Auch das Thema Elektromobilität erreicht nun das Taxigewerbe: Das London Taxi wird nur noch mit vorwiegenden Elektroantrieb und barrierefreien Zugang in der britischen Metropole konzessioniert.

Geschrieben von redaktion@sovd