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Netzwerk der Wärme

Aktuelles Armut

Am Freitag, dem 4. November haben mehr als 20 namhafte Berliner Persönlichkeiten aus Politik, Religion, Sozialwesen, Wirtschaft, Handwerk und Kultur die Charta der Wärme zum Netzwerk der Wärme im Wappensaal des Roten Rathauses unterzeichnet.

Menschengruppe mit Plakat "Netzwerk der Wärme"
Beteiligte im Netzwerk der Wärme, vorne rechts: SoVD-Landesvorsitzende Ursula Engelen-Kefer.

Das Netzwerk der Wärme gehört zum Berliner Entlastungspaket, um die Berlinerinnen und Berliner angesichts steigender Energie und Lebenshaltungskosten gut durch den bevorstehenden Winter zu bringen.

Für das Netzwerk sind knapp 11 Millionen Euro vorgesehen. Zum Netzwerk der Wärme gehören Orte der Begegnung, für Austausch, Hilfe zur Selbsthilfe, kulturelle Betätigung und Beratung in den Kiezen. Die gemeinsame Vereinbarung Charta der Wärme bildet die Grundlage für das Netzwerk unter dem Motto: Gemeinsam geht es besser!

In den kommenden Tagen werden die beteiligten Organisationen ihre Arbeit aufnehmen und ihre stadtweiten Angebote bekanntgeben. In einer interaktiven Karte sind ab heute die Orte aufgelistet sein, die zum Netzwerk der Wärme gehören: Stadtteilzentren, Nachbarschaftshäuser, Bibliotheken, Clubs, Kirchengemeinden, Sozialeinrichtungen und interkulturelle Treffpunkte. Mit Herz und Solidarität kommen wir gemeinsam besser durch den Winter.

Prof. Dr. Ursula Engelen-Kefer, Landesvorsitzende Sozialverband Deutschland (SoVD), Landesverband Berlin-Brandenburg e. V.:

„Wir sind als SoVD zutiefst besorgt über zunehmende Obdachlosigkeit und Armut. Darüber hinaus erwarten wir einen weiteren Ansturm an Flüchtlingen aus der Ukraine und anderen Krisengebieten in der Welt. Es werden immer mehr Menschen trotz der verschiedenen Energiepakete im Bund und auch im Land Berlin in diesem Winter auf Hilfe angewiesen sein. Wir sind als SoVD in der Pflicht, unseren Beitrag zu leisten, dass alle Menschen in Würde leben können. Deshalb unterstützen wir das Netzwerk der Wärme.“