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Anhörung zum Thema Inklusionstaxi
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Auf Antrag der Fraktionen der Parteien SPD, Die Linke und Bündnis 90 / Die Grünen fand vor dem Ausschuss für Integration, Arbeit und Soziales des Abgeordnetenhaus von Berlin am 1. März die Anhörung zum Thema Inklusionstaxi statt. Martin Maubach, Projektentwickler „Inklusionstaxi“ erläuterte den Mitgliedern des Ausschusses, das im Zeitraum  der Projektentwicklung viele Partner gewonnen wurden, exemplarisch sei hier die „Visit Berlin“ genannt, die in dem Projekt ein großes Potential sieht, z.b. bei Besuchern, die Berlin im Rollstuhl erkunden. 

Ziel ist eine breite Einführung, es sollen möglichst 250 Inklusionstaxis in Berlin unterwegs sein. Das Inklusionstaxi soll eine Ergänzung sowie Alternative zum Sonderfahrdienst sein.  Es bedarf aber noch einige Anstrengungen; Fahrzeuge müssen bestellt und umgebaut werden; die eingesetzten Fahrer der Inklusionstaxis geschult werden.

 

Im Doppelhaushalt des Berliner Senats ist eine Summe von 1,5 Millionen Euro für das Inklusionstaxi eingestellt. „Ich sehe das Inklusionstaxi als barrierefreies Taxi, ohne großen Vorlauf für die individuelle Nutzung, sprich Mobilität an“ sagt Martin Maubach. Er bedankt sich sehr für die Unterstützung durch Elke Breitenbach, Senatorin für Integration, Arbeit und Soziales sowie einen Großteil der Berliner Abgeordneten. Seine dringendste Bitte ist: „Dynamik entwickeln, nicht über die Taxen reden, sondern Handeln“. Die Senatorin Breitenbach: „ Ich sehe keinen kein Dissens auf unserer Seite. Ich wünsche mir eine Vielzahl von unterschiedlichen Taxen“.

Die Wichtigkeit der Einführung von Inklusionstaxen betonten auch Gerlinde Bendzuck von der LV Selbsthilfe Berlin, und Ulrike Pohl vom Paritätischen Berlin.

Geschrieben von redaktion@sovd