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100 Jahre Frauen im SoVD: Gleichberechtigung – nicht gleich, sondern sofort!
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In diesem Jahr begehen die Frauen im Sozialverband Deutschland ihr 100-jähriges Jubiläum. Mit einem Festakt wurde am 6. September in Berlin das Engagement der Frauen gewürdigt. Mit dem Jubiläum berufen sich die Frauen im SoVD auf einen Appell des Verbandes vom 15. Januar 1919. An diesem Tag rief der Bundesvorstand zur Gründung von Hinterbliebenensektionen auf, in denen sich die Frauen fortan organisierten.

„Die Forderung nach einer vollen Gleichberechtigung der Frau in der Gesellschaft und im Arbeitsleben steht bis heute ganz oben auf unserer sozialpolitischen Agenda“ , betonte SoVD-Präsident Adolf Bauer in seiner Begrüßungsrede.

Im Laufe der Jahre und bis heute haben die Frauen im SoVD immer wieder ihren Protest gegen eine ungerechte Politik in die Öffentlichkeit getragen. Wir wollen ein sozial gerechtes und friedliches Deutschland mit gleichberechtigten Frauen!“, sagte Bundesfrauensprecherin Edda Schliepack.

Unter dem Motto „Viel erreicht- noch viel zu tun?“ betonte Ursula Engelen-Kefer, SoVD Landesvorsitzende Berlin-Brandenburg e.V. bei der Podiumsdiskussion die Errungenschaften der engagierten Frauen im SoVD in den vergangenen 10 Jahren. Dabei nannte sie insbesondere die Mütterrente, Einführung einer Frauenquote, Wirksamkeit des gesetzlichen Mindestlohns, Frauenbeauftragte in Werkstätten für Menschen mit Behinderungen, das Elterngeld Plus sowie das Entgelttransparenzgesetz.                                                                                                 

Gleichzeitig machte Sie aber deutlich, dass es noch viel mehr zu tun gibt, wie die Bekämpfung der Altersarmut von Frauen durch höhere Mindestlöhne, deren Finanzierung durch die Steuer erfolgen muß und vor allem der Übertrag der skandalös hohen Zahl von Minijobs in reguläre Arbeit.     

Foto:  Adolf Bauer, SoVD-Präsident und Ursula Engelen-Kefer, SoVD Landesvorsitzende                        

                          

Geschrieben von redaktion@sovd