SoVD Berlin Brandenburg

SoVD Landesverband Berlin-Brandenburg e.V.

Ihr Partner in Sozialen Fragen.

OV Charlottenburg

Ortsverband Charlottenburg

Ansprechpartner: Jürgen von Rönne Telefon: 030/382 76 45 Email: sovd-ov-charlottenburg@gmx.de

Liebe Mitglieder,

auf der Internetseite des Ortsverbandes Charlottenburg berichten wir über aktuelle Vorträge auf unseren Mitgliederversammlungen sowie über Veranstaltungen oder auch Tagesausflüge.

Adventsveranstaltungen 2017

Am 02. Dezember hatte der OV-Charlottenburg seine Adventsveranstaltung im Rouladenhaus Nonnendammallee 83, 13629 Berlin. Die Veranstaltung war gut besucht, es gab Gänsekeule oder Roulade. Der Wirt hatte noch die Tische weihnachtlich dekoriert und kleine Weihnachtstüten auf den Tischen gestellt. Herr von Rönne sorgte für weihnachtliche Klänge. Die Mitglieder und Gäste tauschten sich in den Gesprächen aus. Auch im Stadtteilzentrum (DIVAN) Nehringstrasse fand vom Ortsverband Charlottenburg am 09.Dezember eine Adventsveranstaltung statt. Hier führten die Mitglieder rege Gespräche bei Kaffee, weihnachtlichem Gepäck und Stollen. Zwischendurch wurden die langjährigen Mitglieder geehrt. Auch hier sorgte Herr von Rönne für weihnachtliche Klänge.Der OV-Charlottenburg wünscht allen Mitgliedern gesegnete Weihnachten und ein gesundes Jahr 2018.

 

Busfahrt zum „Festivals of Lights“

Am 12. Oktober trafen sich Mitglieder und Gäste des Ortsverbandes Charlottenburg zu einem kleinen Imbiss im Restaurant Ännchen von Tharau. Gegen 19 Uhr ging es anlässlich des „Festivals of Lights“ mit dem Bus durch das nächtliche Berlin. Der Busfahrer erklärte den Teilnehmern die illuminierten Gebäude und deren Bedeutung von früher und heute. Leider waren nicht alle Sehenswürdigkeiten eingeleuchtet, da es in diesem Jahr an Sponsoren fehlte. Der schönste Platz war der Bebel-Platz, dort wurde Musik gespielt und an den Häusern waren die jeweiligen Szenen von den passenden Aufführungen zu sehen. Alles im Allen war es eine gelungene Fahrt. Gegen 21 Uhr traf der Bus am Rathaus Charlottenburg ein und die Teilnehmer traten ihren Heimweg an.

Reise an die polnische Ostseeküste des Ortsverband Charlottenburg vom 29.09. bis 1.10.2017

Am 29. September trafen sich die Mitglieder des Ortsverbandes Charlottenburg, die türkische Senioren Gruppe und Mitglieder anderer Ortsverbände am Rathaus Charlottenburg um gemeinsam nach Misdroy ins Hotel Vestina zu fahren. Pünktlich um 9 Uhr fuhr der Bus mit dem Busfahrer Thorsten, von Sonnenschein –Reisen, in Richtung Polen.

Unsere erste Station war Stettin, wo ein Stadtführer einstieg um uns die Sehenswürdigkeiten der Stadt zu zeigen und zu erklären. Nach ca. 1-stündiger Rundfahrt durften wir die Stadt selbst erkunden. Bei strahlendem Sonnenschein ging es auf eigene Faust zur Erkundungstour. Nach anderhalb stündiger Freizeit ging es in Richtung Misdroy weiter, leider gerieten wir in einen Stau und kamen mit Verspätung im Hotel an wo die Zeit sehr knapp war bis zum Abendessen zu gelangen, als wir dann zum Essen gekommen sind, wurde bereits abgeräumt.

Am Samstag ging unsere Tour nach Kolberg mit dem Stadtführer, als erstes gab eine Rundfahrt durch die Stadt, danach konnten wir auf eigene Faust auf Erkundungstour gehen. Die meisten liefen in Richtung Ostsee bei strahlendem Sonnenschein. Ab 15 Uhr ging es wieder zurück nach Misdroy, wo wir pünktlich zum Abendessen ankamen. Ab 20 Uhr fand dann ein gemütlicher Tanzabend statt, der auch ausgiebig genutzt wurde.

Am Sonntag ging es über Swinemünde, Usedom und Ahlbeck zurück nach Berlin, wo wir um 18 Uhr 30 ankamen.

Straßenfest 

Am 09. Juli fand in Charlottenburg am Heckerdamm von 13 bis 17 Uhr ein Straßenfest statt. Es waren verschiedene Vereine, Clubs und Parteien dort, die ihre Angebote darstellten. Auch der SoVD Ortsverband Charlottenburg bot an einem Stand Informationsmaterial an, welches von Interessierten gerne mit genommen wurde.

 

Am häufigsten wurden Unterlagen über Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht nachgefragt. Auch wurden Fragen gestellt wer oder was ist der SoVD, selbstverständlich haben wir Auskunft darüber gegeben. Für die Kinder gabe es das beliebte Glücksrad, welches sehr gut angenommen wurde.  Andere Stände hatten Dosenwerfen, Torwandschießen, großes Schachspiel und vieles mehr. Auch der Bezirksbürgermeister Reinhard Naumann besuchte das Straßenfest und schaute am SoVD-Stand vorbei.

Tagesausflug nach Waren an der Müritz

Am 22. Juni fuhren 47 Personen vom SoVD mit dem Reiseunternehmen Sonnenscheinreisen, nach Waren an der Müritz. Der Ortsverband Charlottenburg, Mitglieder vom Ortsverband Wilmersdorf und Gäste füllten den Bus. Gegen 9 Uhr fuhr unser Busfahrer Claus vom Rathaus Charlottenburg los bis nach Waren an der Müritz. Mit einem zwischen Stopp für Toilette, Zigaretten, Cafè und Kuchenpause fuhren wir guten Mutes und gestärkt weiter. In Waren hatten wir einen kleinen Spaziergang zum Restaurant Pier13 gemacht. Da wurde uns sehr freundlich und schnell unser vorbestelltes Essen serviert. Leider kam uns zu der Zeit auch eine große Regenwolke entgegen. Zu unserem Glück hatten wir wieder gutes Wetter auf dem Schiff. Um 14 Uhr ging die Fahrt mit der Blau-Weissen-Flotte weiter. Es wurde an Bord noch Cafè und Kuchen serviert. Der Kapitän erzählte auch eine Geschichte von Waren an der Müritz. Nach einer zwei stündigen Rundfahrt sind wir wieder zum Bus spaziert.

Danach ging die Fahrt  in einem Rutsch zurück nach Berlin, wo wir um 19 Uhr eintrafen. Vielen lieben Dank geht an Herrn Jürgen von Rönne, für seinen Einsatz das er und Frau Brigitte Wolff sich um so einen schönen Tag bemüht haben.  Das junge Ehepaar Wolff hat sich bei den Mitgliedern für die lieben Karten und Glückwünsche mit einer kleinen Runde bedankt. Die Mitglieder Christa und Hans Luszeit vom Ortsverband Wilmersdorf hatten für die Verpflegung mit selbstgebackenen Kuchen gesorgt und alle Mitglieder und Gäste versorgt.

Am 10. Mai hielt Herr Heinatz einen Vortrag über die Geschichte Charlottenburgs.

1239 gab es eine erste urkundliche Erwähnung einer slawisch-deutschen Siedlung namens Lietze, Lutze, Lützow, Lusze oder Lütze. Alt-Lietzow, heute hinter dem Rathaus Charlottenburg .Weitere Siedlungen:Casow und Glienicke.Lietzow und Casow wurde 1315 dem Nonnenkloster St. Marien in Spandau zugewiesen. Hof Lietzow wurde zum Dorf erweitert. Das Nonnenkloster als Folge der Reformation geschlossen. Lietzow ist bis heute durchgehend besiedelt.  1595 übereignete Kurfürst Friedrich lll. von Brandenburg seiner Frau Sophie Charlotte von Hannover den Ort Lietzow und das Vorwerk Ruhleben im Austausch gegen abgelegene Landgüter in Caputh und Langerwisch.
1701 ernannte Friedrich I. als König von Preußen, und Ehefrau Sophie Charlotte von Hannover, Berlin als Hauptstadt Preußens. 1705 Gründung der Stadt Charlottenburg durch Erlass des Königs . Der König ernannte sich zum ersten Bürgermeister (1705 bis 1713) und seinen Sohn Friedrich Wilhelm
(17 17 bis 17 20) zum zweiten Bürgermeister. Das Schloss Charlottenburg wurde 1695 bis 1699 errichtet. Das aus mehreren Bauteilen besteht, der Mittelbau wurde durch A. Nehring errichtet. 1760 Besetzung Berlins und Charlottenburg durch Österreicher, Russen und Sachsen während des 7 jährigen Krieges. 1786 Regierungsantritt des Neffen König Friedrich Wilhelm ll., erster Wohnsitz in Charlottenburg, auch Sohn und Nachfolger König Friedrich Wilhelm lll.
1805 Charlottenburg als Kleinstadt mit wenigen 1.000 Einwohnern. Es folgten viele geschichtliche Ereignisse.
1895 Wurde die Kaiser-Wilhelm-Gedächtnis-Kirche erbaut. Bis 1898 gab es eine Bevölkerungsexplosion, durch fortschreitende lndustrialisierung und Landflucht. Die Einwohnerzahl versiebenfacht. 1905 Wurde Charlottenburg zur Großstadt von Weltruf, reichst Stadt Preußens. Es wurde ebenfalls zur 200 Jahrfeier, der Rathaus Neubau eingeweiht. 1907 wurde das KaDeWe am Wittenbergplatz, damals Charlottenburg heute Schöneberg eröffnet, sowie das Schiller-Theater. 1912 Fertigstellung der Deutschen Oper. Bei der Volkszählung 1910 hatte Charlottenburg ca. 305.000 Einwohner.

Bis heute wurde viel veränderte und gebaut, teilweise erkennt man den alten Kiez kaum noch.

Vortrag über die Tagespflege am 8. März

Die meisten Menschen möchten so lange wie möglich zu Hause bleiben. Die Angehörigen können diesen Wunsch unterstützen, auch wenn es vorübergehend mal einer umfassenderen Betreuung über den Tag bedarf, die zu Hause nicht leistbar ist. Hier setzt die Tagespflege an; wie das funktioniert, darüber berichtete Frau Haase auf der Mitgliederversammlung am 8. März aus dem Hause „Tagespflege Haus Zille“.

Seit Anfang 2017 wurden die bisherigen Pflegestufen in Pflegegrade umgewandelt. Wer einen Pflegegrad II hat kann Tagespflege in Anspruch nehmen. Die Angehörigen sind damit etwas entlastet und können Belange regeln, für ansonsten die Zeit fehlt.

Die zu Pflegenden werden von zu Hause abgeholt und in jeweilige Einrichtungen gebracht. Dort geht es mit einem Frühstück los. Dann wird je nach Befinden des jeweiligen Patienten eine Beschäftigungstherapie oder Behandlungstherapie gestartet. Es gibt ein gemeinsames Mittagessen, das Essen wird im Hause Zille noch selbst gekocht und danach kann entspannt werden.  Mit einem gemütlichen Kaffee trinken endet der Tag und es folgt die Heimfahrt nach Hause.

Auch Ausflüge werden organisert und unternommen wie z. B. ein Besuch in einer anderen Tageseinrichtung oder in den Zoo. Die Patienten werden kreativ gefördert durch Gesellschaftsspiele, Gesprächsrunden oder Spaziergänge sowie Musiknachmittage.

Die Teilnehmer der Mitgliederversammlung stellten viele Fragen, es bestand ein großes Interesse zum Thema Tagespflege.

Für die ausführlichen Informationen zum Thema Tagespflege bedanken wir uns vielmals bei Fau Haase. Jeder der eine Tagespflege in Anspruch nehmen möchte, kann eine Tageseinrichtung oder das Haus Zille in der Zillestr. 104, 10585 Berlin besuchen, sich selbst einen Eindruck verschaffen und sich kompetent beraten lassen.