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Kranzniederlegung am Ehrenmal
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Am 20. Juli fand an der Gedenkstätte von Oberst Staehle in der Frohnauer Invalidensiedlung die Kranzniederlegung des Vorstandes der Stiftung Invalidenhaus gemeinsam mit den Bewohnern der Siedlung, den Vertretern des Bezirksamtes Reinickendorf und den Vertretern der Sozialverbände, statt.

Mit dieser Kranzniederlegung wird an die Frauen und Männer des Widerstands im Dritten Reich gedacht. Oberst Wilhelm Staehle, der letzte Kommandant der Invalidensiedlung, und seine Frau Hildegard waren aktive Widerstandskämpfer, erst in den letzten Kriegstagen wurde er von den Nazis ermordet.
Franz Allert, Vorstand der Stiftung Invalidenhaus, unterstrich die Bedeutung der Erinnerung an das nationalsozialistische Unrecht: “Erinnerungsorte halten unser Gedächtnis wach. Sie mahnen unser Gewissen.

Und das Beispiel mutiger Widerstandskämpfer erinnert uns gerade heute wieder daran, dass Meinungs-, Bekenntnis-, Wahl- und Versammlungsfreiheit keine Selbstverständlichkeit sind, sondern unseren aktiven Einsatz verlangen. Menschenwürde und Menschenrechte sind die Fundamente unseres heutigen Rechtsstaates.”

Als Vertreter des Sozialverbandes Deutschland, Landesverband Berlin-Brandenburg e.V. nahm Michael Wiedeburg, 1. Landesvorsitzender, an der Gedenkveranstaltung teil. 

Geschrieben von redaktion@sovd