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Berliner Inklusionspreis 2016
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Seit 2003 vergibt das Land Berlin jährlich den Inklusionspreis an Berliner Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber, die schwerbehinderte Menschen vorbildlich ausbilden oder beschäftigen. In den Kategorien Kleinunternehmen, mittelständische Unternehmen und Großunternehmen wird der Inklusionspreis verliehen.

Die Auszeichnung mit dem Berliner Inklusionspreis 2016 erfolgte im Rahmen eines Festaktes am 09. Dezember im Festsaal des Berliner Abgeordnetenhauses. rbb Moderator Sascha Hingst führte durch das Programm und Joana Zimmer, eine von Geburt an blinde Sängerin, untermalte die Festveranstaltung mit Balladen.

Einen Abriss der Entwicklung für behinderte Menschen im öffentlichen und privaten Raum, gab Dr. Jürgen Schneider, der Landesbeauftragte für Menschen mit Behinderung, in seinem Grußwort. Berlin hatte eine Vorreiterrolle, heute fällt leider vieles dem „Sparzwang“ zu Opfer, die Entwicklung ist rückläufig, Verbesserungen für Menschen mit Behinderung werden immer öfter den Finanzen gegenübergestellt.

Elke Breitenbach, zu diesem Zeitpunkt erst einen Tag vereidigte Senatorin für Integration, Arbeit und Soziales, lobte die Betriebe, Firmen und Unternehmen, die sich zur Aufgabe gemacht haben Menschen mit Behinderung auszubilden und  in den Arbeitsprozess zu integrieren. Die Senatorin nahm die Verleihung des Inklusionspreises 2016 vor und übergab die Auszeichnungen an: Den Deutschen Bundestag, das Kleinunternehmen Mr. Cuisine / Frederic Sternitzky, dem Mittelständiges Unternehmen Metro Cash & Carry Deutschland und dem Großunternehmen Deutsche Bahn Energy GmbH. Die Preise sind gleichwertig und jeweils mit einer Geldprämie in Höhe von 10.000 € dotiert.

 

Michael Wiedeburg SoVD Landesvorsitzender und Monika Koch 2. SoVD Landevorsitzende nutzten die Gelegenheit zu Gesprächen. Ein Anliegen von Michael Wiedeburg konnte dann auch mit der neuen „Sozialsenatorin“ Elke Breitenbach besprochen und geklärt werden.

Geschrieben von redaktion@sovd