|
Soziales und aktuelle Informationen des SoVD Landesverband Berlin Brandenburg:
|
|
|
Ein Arbeitnehmer mit mittlerem bis höheren Einkommen, verheiratet erhält gegenwärtig beispielsweise Arbeitslosenhilfe in Höhe von 1655 Euro. Seine Frau als Teilzeitkraft verdient 1000 Euro. Durch die Anrechnung des Einkommens der Ehefrau wird das Arbeitslosengeld gegenwärtig bereits auf 1555 Euro begrenzt. Unter Einbeziehung des Nettogehaltes seiner Frau bekommen sie als Familieneinkommen gegenwärtig 2095 Euro monatlich. Künftig erhält er Arbeitslosengeld II in Höhe von 345 Euro im Westen und 331 Euro im Osten. Ehepaaren steht im Westen ein Wert von 622 Euro (596 Euro im Osten) zu. Zusätzlich wird Wohngeld und ein Heizkostenzuschuss gewährt. |
Ein Ehepaar hat Brutto jeweils 1300 Euro verdient und somit netto im Monat 1890 Euro erhalten. Nachdem der Ehemann seine Stelle verloren hat, wird das Einkommen der Ehefrau auf die Arbeitslosenhilfe angerechnet. Das bedeutet er bekommt im Monat nur noch 145 Euro Arbeitslosenhilfe. Zusammen mit seiner Ehefrau bekommt dieses Paar monatlich bei einer Steuerklasse IV 1245 Euro. |
|
Deutschland wurde reformiert und was nun? Arbeitsmarktreform, Gesundheitsreform, Rentenreform, Steuerreform Ansätze einer Pflegeversicherungsreform, Vorstellungen zur Unfallversicherungsreform – kaum ein gesellschaftlicher Bereich blieb verschont von Reformen. Nun sind Reformen sicher notwendig und nicht immer negativ behaftete Maßnahmen. Doch was wir zurückliegend erleben mussten war überwiegend ernüchternd. Viele Menschen gingen auf die Strasse und drückten ihren Unmut aus. Sozialverbände wiesen auf Ungerechtigkeiten und soziale Härten hin und forderten mehr Gerechtigkeit ein. Sozialgerichte beschäftigen sich mit einer Vielzahl von Klagen, in denen der Einzelne nun versucht für sich Gerechtigkeit zu finden. Sozialverbände unterstützen dabei, sowohl auf politischem Gebiet Richtungen für mehr soziale Gerechtigkeit zu bestimmen als auch den Betroffenen konkret mit Rat und Tat zur Seite zu stehen und eine aktive Hilfe bei Rechtsstreitigkeiten zu leisten. Was haben die neuen Reformen bewirkt ? Haben Sie einen spürbaren Beitrag zur Beseitigung der Probleme geleistet ? Die Arbeitslosigkeit als eine der Hauptursachen für die leeren Sozialkassen wurde eher größer als erwartet. Die Konjunktur wurde durch die Reformen bislang nicht spürbar angekurbelt. Die Steuerreform hat Veränderungen durch Entlastung der Spitzenverdiener und der Unternehmen gebracht und für den Bürger nur marginale Vorteile verschafft. Das Steuervolumen des Staates ist klar umrissen und muss erbracht werden. Wenn sich einige große Unternehmen vor Ihrem Anteil daran drücken können, indem sie ihren Sitz außerhalb unseres Landes verlegen und diese Möglichkeit auch von einigen bekannten Sportlern, Künstlern und Wissenschaftlern erkannt und nachvollzogen wird, müssen die verbliebenen Bürger um so mehr ran. Wie soll das aber gehen, wenn auch Arbeitsplätze ins Ausland verlegt werden und Löhne sinken bzw. heruntergedrückt werden. So sinken auch die Sozialbeiträge, die Steuern und sicher auch das Konsumtionsvermögen einer großen Zahl unserer Bürger. Ein Aufschwung muss her, es sollte also wieder mal ein Ruck durch das Land gehen - nun auf wirtschaftlichem Gebiet. Mit welchem Ergebnis wurde nun gerückt ? Leere Steuerkassen werden von den verbliebenen Steuerbürgern und zunehmend auch von den Rentnern gefüllt. Steigende Gesundheitskosten werden von den Kranken durch Zuzahlungen und Praxisgebühr beglichen oder durch unbehandelte Krankheiten und ausbleibende Vorsorge umgangen. Viele Kranke gehen schlicht nicht mehr zum Arzt, weil es zu teuer wird. Auch Minijobs und Ich-AG’s verlagern das Risiko lediglich auf den Einzelnen und tragen nicht zur Stabilisierung der Sozialkassen bei, denn von dort sind keine Einzahlungen in die Sozialsysteme zu erwarten. Hartz IV schafft eher Armut und belastet die Sozialkassen mehr als es zu deren Entlastung beiträgt. Durch die Arbeitsmarktreform entstehen nicht mehr Arbeitsplätze, eher werden sie von „Ein-Euro-Jobs“ bedroht. Nun zahlen auch Rentner mehr Beiträge und die Renten sinken dadurch nominal. An Rentenanpassungen ist zur Zeit nicht zu denken. Die Reformen spalten das Land in arm und reich sowohl regional als auch personell. Die zunehmende Verunsicherung bremst den Konsumtionswillen und eine Konjunktur kommt nicht in Gang. Die Bürokratie in unserem Land erhält eine neue Dimension und verbraucht Kosten, die sicher anderswo besser eingesetzt werden sollten. Welche Visionen hatten die Reformer ? Ein besseres, ein sozialeres Deutschland für alle oder nur für einige? Gab es überhaupt Visionen ? |
Die Arbeitsmarktreform steht unter dem Motto Fördern und Fordern. Zum Fordern ist wohl angesichts der vielen Veröffentlichungen nichts mehr hinzuzufügen oder doch. Vielleicht dann wenn im Herbst die Durchführungsvorschriften für Hartz IV vorliegen und weitere bislang nicht geahnte Anrechnungen und Kappungen erkennbar werden. Beschäftigen wir uns also mit der zweiten Hälfte der Reform, dem Fördern. Jedem Jugendlichen soll eine Lehrstelle bzw. eine Beschäftigung nachgewiesen werden, die bisherigen Sozialhilfeempfänger haben künftig Zugang zur Arbeitsvermittlung und es wird viele Arbeitsstellen geben, die von den neu eingesetzten Arbeitsvermittlern im Verhältnis 1:75 bzw. 1:150 Vermittler zu Arbeitssuchenden zu vergeben sind. Spezielle Vereinbarungen werden abgeschlossen und auch andere begleitende arbeitsmarktpolitische Konstrukte, wie die Ich-AG’s, private Arbeitsvermittlungen usw. sollen den Umschwung und eine neue Beschäftigungsoffensive einleiten. Es liegt nicht in der Absicht des Autors, grundsätzlich Pessimismus zu verbreiten und jegliche Maßnahmen, die mehr Arbeitsplätze schaffen könnten von vorn herein zu zerreden. Doch eine derartig einschneidende und langfristig vorbereitete Reform mit den zu erwartenden Auswirkungen sollten ein klares Konzept und wirklich greifende Maßnahmen erkennen lassen. Das ist jedoch nicht erkennbar. Wo bleiben die Politiker, Ökonomen, Finanzwissenschaftler und Volkswirte mit begleitenden gut durchdachten und abgestimmten Vorschlägen zur Belebung der Wirtschaft mit notwendigen Gesetzesinitiativen, die die Unternehmen in die Pflicht nehmen, mehr Arbeitsplätze zu schaffen. Die Regierung selbst schafft unmittelbar selbst kaum Arbeitsplätze, es sei denn, sie bläht die Verwaltung auf und verbracht damit mehr Steuermittel. Die Regierung kann jedoch Rahmenbedingungen für die Ansiedlung der Wirtschaft schaffen, kann Sonderförderungsgebiete bestimmen und Anreize für die Entwicklung einzelner Regionen schaffen oder mit Eigenbetrieben selbst an die Spitze treten. Konsumtion ist der Ziel einer jeden Produktion. Nebenbei fällt hier und da noch etwas Profit ab. Na gut, so ist unsere Gesellschaft. Wird diese notwendige Konsumtion durch geeignete politische Handlungen, welcher Art auch immer befördert ? Nicht erkennbar, denn die Art und Weise der Politikvermittlung ist konjunkturell depressiv und unprofessionell. Breite Bevölkerungsschichten sind verunsichert und alles andere als kunsumtionsfähig. Wenn nun der noch kaufkräftigen Mittelschicht eine „hartzige“ Perspektive angedroht wird, hält der verantwortungsvolle Mittelschichtler seine Euros zusammen und schert sich um alles andere als um die Konjunkturbelebung. Die verarmte Unterschicht unserer Gesellschaft ist vermutlich so wie so für die Wirtschaft und vielleicht für die Politik schon abgeschrieben. Von ihr ist keine Kaufkraft zu erwarten und sie ist daher als Konsument uninteressant. Wenn also ab Anfang nächsten Jahres die Reform ihre volle Wirkung entfalten soll, müssten doch erste Vorbereitungen auf dem Gebiet der Schaffung neuer Arbeitsplätze sichtbar werden. Was ist im Osten unseres Landes mit einer Arbeitslosigkeit von über 25 Prozent angedacht, damit nach dem Motto Fordern und Fördern wirklich gefördert werden kann. Haben wir die blühenden Landschaften noch nicht entdeckt? Der Export trägt in erster Linie dazu bei, dass im zweiten Quartal 2004 mit einem BIP-Wachstum von etwa 2 Prozent gerechnet werden kann. 38,2 Millionen Erwerbstätige unseres Landes erbrachten und erbringen dieses Ergebnis. Es waren 112.000, also 0,3 Prozent weniger als im Vorjahr. Also bei abnehmender Beschäftigungszahl wird ein Zuwachs erzielt. Wie dies möglich wurde, ist uns allen bekannt. Mehrarbeit ohne Lohnausgleich, Rationalisierung und Kosteneinsparung zu Lasten der Beschäftigten. Wie wäre es, wenn das Reformvorhaben mit einer Strukturreform und einer Forschungsoffensive in Schwerpunktbereichen verbunden worden wäre, wenn statt ewiger Appelle an die Wirtschaft endlich auszubilden auch an diese Adresse „hartziger“ Druck käme. Forschungsoffensiven wären denkbar in traditionellen Bereichen der deutschen Wirtschaft, in denen Erfahrungsträger und Kapazitäten ohnehin schon vorhanden sind. Zukunftsbereiche in der Chemie, der Mikrobiologie, der Elektronik und auch im Maschinenbau wären zu nennen. Stößt unsere Regierung da an eigene Grenzen oder die Grenzen der Globalisierung und der Machtinteressen einzelner Konzerne oder bremst die EU derartige Vorhaben ? Es reicht nicht, den Menschen nur zu drohen, sie sollen endlich arbeiten gehen, Es muss Arbeit her, die tatsächlich den Namen Arbeit verdient. Die Beschäftigungsofferten einiger Kommunen – Laub sammeln, Kinder beaufsichtigen und andere Hilfstätigkeiten können keine dauerhafte Lösung des Arbeitsmarktproblems sein. |
Ich-AG – was brachte sie ? Voraussetzungen für eine Ich-AG: Wichtig ist ein Geschäftsgründungsplan – eine Konzeption. |
In der reformträchtigen Zeit wird der Ruf nach Vernunft, Einsicht und gar Botmäßigkeit immer lauter. Wird er an alle Mitglieder unserer Gesellschaft in gleicher Form und Schärfe gerichtet ? Den Langzeitarbeitslosen wird im kategorischen Imperativ die Hartz-IV-Reform verordnet. Aufmucken dagegen ist nicht erwünscht – Basta. An erfolgreich lachende Spitzenmanager wird im bittenden Konjunktiv die Frage gerichtet ob sie sich nicht möglicherweise an bestimmten Moralvorstellungen orientieren könnten, da derart unanständige Abfindungen wie im aktuellen Fall Esser, Ackermann und andere das Unverständnis der Bevölkerung unüberhörbar sei. Die Reformveränderungen seien notwendig und gut hört man von den Autoren der Agenda 2010 egal von welcher Partei und welchem Lager. Einsicht muss her, dann klappt es auch wieder mit dem Nachbarn und den Umfrageergebnissen. Es sei das Gerechteste was gegenwärtig möglich sei, sagen die Macher. Es sei unausgewogen und einseitig , sagen die Betroffenen, Schwachen und sozial Benachteiligten so auch unser Verband der SoVD.. Es ist sicher eine Frage des Standpunktes und der Sicht auf die Reformveränderungen. Es ist ebenso auch eine Frage nach den Werten unserer Gesellschaft und deren Wandel. Der Ruf nach Verzicht, Einsicht und Einbuße kommt zu einseitig. In Zeiten lahmender Konjunktur, selbst bei Produktionsrückgang und Verlusten der Unternehmen spendieren sich Vorstände führender deutscher Unternehmen Gehaltszuwächse, die das 200 bis 300-fache des Einkommens eines Facharbeiters ihrer Branche überschreiten. Sie, die Einkommensmillionäre rufen nach weitergehenden Einschnitten ins soziale Netz, durch Renten- und andere Sozialleistungskürzungen und neuerlich auch nach weitergehenden Reformen im Arbeitsrecht zur Aushebelung des ohnehin schon aufgeweichten Kündigungsschutzes. Der Staat lässt seine Bürger in dieser schwierigen Zeit weitgehend auf sich gestellt und viele wenden sich ganz von der Politik ab. Das soll nicht heißen, dass alles so bleiben kann und soll. Es ist zu erwarten, dass sich mehr und mehr Betroffene individuell und mit der Kraft von Sozialverbänden wehren werden. Dies kann durch politische, juristische und auch öffentlichkeitswirksame Schritte geschehen. Wir als Sozialverband kämpfen für die berechtigten Interessen unserer Mitglieder. Das heißt wir wollen konstruktiv und sachlich eine Reformpolitik mitgestalten, die ausgewogen die neuen Erfordernisse der politischen und wirtschaftlichen Entwicklung berücksichtigt und die gesellschaftlichen Kräfte gleichermaßen be- oder entlastet. Wenn es jedoch nur zu Lasten der sozial Schwachen geht, machen wir nicht mit. Wertmaßstäbe müssen für alle gelten. Die Proteste vieler Betroffener richten sich ohne Sozialneid gegen eine ungleiche Behandlung und Veranlagung an den gesellschaftlichen Schulden. Warum zahlen bis heute viele Unternehmen keine Steuern? Die Sozialgerichte erwarten eine Klagewelle nach Einführung von Hartz IV. In unseren Sozialberatungsgesprächen wird mehr als deutlich, dass viele Betroffene auch juristische Schritte erwägen, um ihren Protest unmissverständlich auszudrücken und die Ungleichbehandlung anzuprangern. Die Gerichte werden ohnehin vieles abfangen, grundsätzliches entscheiden und schlichten müssen. Zunehmend ist festzustellen, dass nicht nur die Bürger mit dem „Staat“ streiten, sondern die Leistungsträger untereinander den Ball hin und her schieben, da sie sich nicht in der Verantwortung sehen wollen. Auch diese Streitigkeiten meist auf dem Rücken der Betroffenen müssen von den Sozialgerichten entschieden werden. Wer also glaubt, die neuen Regelungen schaffen mehr Klarheit und entbürokratisieren unsere Gesellschaft, der irrt gewaltig. |
(04.06. 2004 ) In den Medien wird darüber berichtet, dass sich die privaten Krankenversicherung stärker um ältere und gut Verdienende bemühen möchte. Dafür wollen Sie eine Bestandsgarantie als Vollversicherung neben den gesetzlichen Kassen anbieten. Die privaten Krankenversicherer (PKV) lehnen die von der Koalition diskutierte Bürgerversicherung ebenso ab wie die von der Opposition favorisierte Kopfpauschale entschieden ab. „Wir wollen keine Einheitsversicherung auf Minimalniveau“, kritisierte der PKV-Verbandschef Reinhold Schulte. In diesem Zusammenhang wird Kritik an den gestiegenen Verwaltungskosten der gesetzlichen Krankenversicherungen laut. Die Bundesgesundheitsministerin hat im Kampf gegen diese steigenden Verwaltungskosten Unterstützung erhalten. Die Patientenbeauftragte Helga Kühn-Mengel (SPD) meint dazu: „Auch die Krankenkassen müssen mit dem zur Verfügung stehenden Geld auskommen.“ Ähnlich äußerten sich der Brandenburger Gesundheitsminister Günter Baaske (SPD) und Bayerns Sozialministerin Christa Stewens (CSU). Das Bundesgesundheitsministerium hatte am Mittwoch mitgeteilt, dass die Verwaltungsausgaben der Krankenkassen im ersten Quartal 2004 um 2,9 Prozent auf fast 1,8 Milliarden Euro gestiegen seien. Bemerkenswert ist dabei, dass im gleichen Zeitraum die Aufwendungen für die Patienten deutlich zurückgingen, so dass die Versicherer insgesamt 3,5 Prozent weniger Geld ausgeben mussten. Hier ist mehr Wirtschaftlichkeit angesagt und Überprüfungsmaßnahmen wurden eingeleitet. Die Entbürokratisierung der Kassen aber auch die Befreiung von Forderungen der Politik würde Spielraum für eine Kostensenkung bieten. Die Beseitigung bürokratischer Hindernisse würde den Versicherten, Patienten und Bürgern unseres Landes sicher sehr gefallen. Wie schön wäre es, wenn jeder Bürger Gesetze, Rechtsverordnungen und Schreiben von Behörden sofort verstehen würde. Vielleicht soll dies doch nicht sein, damit einiges im Nebel versteckt bleibt und ggf. Anwälte weiterhin ihr Geld verdienen können. |
![]()
(11.06.2004 NW) Nach neusten Informationen wird der Senat die Förderung des Telebus-Einsatzes bis Ende 2004 weiterführen. Ob und wie es danach weiter geht, ist noch nicht bekannt. Telebusfahrten für Behinderte, die den Arzt aufsuchen wollen bzw. eine Behandlung in Anspruch nehmen, wenden sich an die Fa. Eranus, diese übernimmt die Arztfahrten; siehe auch --->hier |
Zum 1. Januar 2004 müssen alle in der gesetzlichen Krankenversicherung versicherten Bezieher von Betriebsrenten und anderen Versorgungsbezügen - unabhängig davon, ob sie pflichtversichert oder freiwillig versichert sind - auf ihreVersorgungsbezüge den vollen Beitragssatz zur Krankenversicherung entrichten. Für Versicherte in der rankenversicherung der Rentner (KVdR) bedeutet dies eine Verdoppelung des Beitragssatzesfür die Versorgungsbezüge. Diese Erhöhung trifft freiwillig versicherte Rentner, die vor dem 1. Januar 1993 bereits das 65. Lebensjahr vollendet hatten und aufgrund einer Übergangsvorschrift bisher auch nur den halben Beitragssatz zahlen mussten. Ebenso neu ist, dass auch bei bestehenden Direktversicherungsverträgen alle nach dem 1. Januar ausgezahlten Kapitalabfindungen beitragspflichtig werden. Bei den Rentnern führt dies zum Teil zu Einbußen von bis zu 100 Euro montatlich. Dies führt zu erheblichen Beschwerden der Betroffenen, die von der Möglichkeit des Widerspruchs Gebrauch machen und sich bei der Landesgeschäftsstelle des SoVD Musterschreiben für den Widerspruch abholen können. |
Ärzte und Krankenkassen haben sich auf Änderungen verständigt, die für einen Teil der Patienten die finanziellen Belastungen der Gesundheitsreform vermindern. |
| Er muss in Pflegestufe 2 oder 3 eingestuft sein oder |
| über eine Behinderung beziehungsweise Erwerbsminderung von mindestens 60 Prozent verfügen oder |
| vom Arzt bescheinigt bekommen, dass ein Absetzen der Behandlung (medizinische Behandlung, Psychotherapie, Arzneimitteltherapie oder Behandlungspflege, Versorgung mit Heil- und Hilfsmitteln) eine lebensbedrohliche Verschlimmerung herbeiführen, die Lebenserwartung vermindern oder eine dauerhafte Beeinträchtigung der Lebensqualität bedeuten würde. |
Soziales und aktuelle Informationen des SoVD Landesverband Berlin Brandenburg:
Seit Anfang Mai werden die Arzt- und Behandlungsfahrten nicht mehr von der Telebus-Zentrale durchgeführt.
Diese Leistungen erbringt jetzt die Fa. EranuS
Tel.: 414 777-0
Fax.: 414 777-14
Servicenr.: 414 777 22 (06.00 - 22.00 Uhr)
e-mail: zentrale@eranus-berlin.de
Die Fahrten sind kostenpflichtig 5 € pro Fahrt, solange keine Befreiung vorliegt.